Wasser/Abwasser Energieeffiziente Dekanter und Granulatoren

Von Dominik Stephan

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Hohe und weiter steigende Energie- und Entsorgungskosten beschäftigen die Betreiber von kommunalen und industriellen Kläranlagen gleichermaßen. Kein Wunder, dass auch Gea bei den neuen Dekanterzentrifugen und Granulatoren besonders den Aspekt der Wirtschaftlichkeit betont.

Gea Biosolids Decanter pro 3200
Gea Biosolids Decanter pro 3200
(Bild: Gea )

So sollen die neuen Dekanter Energieeinsparungen von mehr als 50 Prozent, einen geringeren CO2-Fußabdruck im Betrieb sowie eine Reduzierung der Entsorgungskosten um 20 Prozent gegenüber älteren Modellen ermöglichen, erklärt der Hersteller. Bei der kontinuierlichen Entwicklung der Dekanter ging es darum, den Energieverbrauch der Zentrifugen zu senken und deren Durchsatz zu erhöhen, ohne gleichzeitig die Trennleistung zu beeinträchtigen, erklären die Entwickler: So sorgen die neuen Dekanter unter anderem durch eine hohe g-Zahl für einen optimalen Abscheidegrad und durch eine prozessoptimierte Drehmomentregelung für einen hohen Entwässerungsgrad mit erheblich reduziertem Schlammvolumen.

Zudem entwickelten Gea Ingenieure weitere Lösungen wie ein Tiefteich-Design für maximale Separiereffizenz und eine schonende Einlaufgeometrie für eine optimale Ausflockung und niedrigen Verschleiß. Alle produktführenden Teile bestehen aus Edelstahl. Dazu kommen ein geringerer Platzbedarf (m³/h pro m²) sowie eine leichte Zugänglichkeit zu allen Komponenten. Das wiederum führt zu einem problemlosen Betrieb und einfacher Wartung.

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Mehr aus den vorhandenen Ressourcen machen

Der neu Biosolids Granulator des Unternehmens ermöglicht hingegen die Nutzung der getrockneten Schlämme in der Landwirtschaft, bei der Kompostierung oder bei der Verbrennung als Brennstoff oder Brennstoffzusatz. Das System eignet sich damit für Betreiber von Kläranlagen mit begrenzten Entsorgungs- und Recyclingkapazitäten, so die Gea-Spezialisten. Diese könnten so ihre Prozesse im Hinblick auf Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit und ökologischen Fußabdruck zukunftssicher machen. Weniger zu entsorgende Klärschlammmengen sparen Transportkosten, senken den Energieverbrauch für die Trocknung sowie Verbrennung und reduzieren die Emissionen. Da die Maschinen in vielen Anwendungen nahezu im Dauereinsatz sind, ist der Energiebedarf im Verhältnis zur Durchsatzleistung ein wichtiger Kostenfaktor.

Gea Biosolids Granulator - innovative Dry-on-Demand-Lösung für die Behandlung von Klärschlamm.
Gea Biosolids Granulator - innovative Dry-on-Demand-Lösung für die Behandlung von Klärschlamm.
(Bild: Gea )

Konkrete Zahlen belegen die Möglichkeiten zur Kosten- und Energieersparnis. So machen bei der Entsorgung von Klärschlamm die Entsorgungskosten rund 75 Prozent der Gesamtkosten aus. 20 Prozent sind Kosten für Betriebsstoffe wie Polymer. Rund fünf Prozent entfallen auf Energiekosten.

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