Kaskadentrocknungssysteme Klärschlamm als Rohstoff – nicht als Problem

Quelle: Pressemitteilung Sludge Drying Systems Michel 2 min Lesedauer

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Moderne, modulare Kaskadentrocknungssysteme reduzieren das Volumen des Klärschlamms um bis zu 80 Prozent. Das spart erhebliche Transport- und Entsorgungskosten, stabilisiert den Schlamm hygienisch und schafft die Basis für Phosphorrückgewinnung sowie Energieverwertung und unterstützt somit eine zirkuläre Wirtschaft.

Durch innovative Technologien wird Klärschlamm von einem problematischen Abfallprodukt zu einer wertvollen Ressource für die Phosphorrückgewinnung. (Bild:  Schlammtrockung Michel GmbH - SDS / Benedict Rottmann)
Durch innovative Technologien wird Klärschlamm von einem problematischen Abfallprodukt zu einer wertvollen Ressource für die Phosphorrückgewinnung.
(Bild: Schlammtrockung Michel GmbH - SDS / Benedict Rottmann)

Klärschlamm – das Nebenprodukt der kommunalen und industriellen Abwasserbehandlung – stellt nicht nur logistische und hygienische Herausforderungen dar, sondern birgt auch enormes Potenzial für die Kreislaufwirtschaft. In Deutschland fallen jährlich Millionen Tonnen Klärschlamm an. Er enthält nicht nur wertvolle Ressourcen wie Phosphor, sondern auch potenziell gesundheitsschädliche Substanzen wie Schwermetalle und Mikroorganismen. Besonders problematisch ist der hohe Wasseranteil im Klärschlamm, der zwischen 70 und 80 % liegt. Dies macht den Schlamm schwer, geruchsintensiv und teuer in der Entsorgung und im Transport.

Sludge Drying Systems Michel bietet mit ihren Kaskadentrocknungssystemen eine nachhaltige und wirtschaftlich sinnvolle Antwort auf dieses Problem. Die maßgeschneiderte Kaskadentrocknungsanlage macht die Klärschlammbehandlung wirtschaftlich und umweltfreundlich, heißt es vom Unternehmen. Besonders durch den Einsatz von Abwärme und den flexiblen modularen Kaskadentrocknern bietet das Unternehmen eine effiziente Lösung für Kläranlagen jeder Größenordnung – von kleinen Kommunen bis zu großen Industrieanlagen. Dank des intelligenten Steuerungssystems Intelligent Dry wird der Trocknungsprozess vollautomatisch, energieoptimiert und bedarfsgerecht gesteuert.

Durch den modularen Aufbau der Trocknungssysteme können sie auf verschiedene Anlagengrößen und Standorte angepasst werden. Die Trocknung bereitet den Schlamm ideal auf die Rückgewinnung von wertvollem Phosphor vor – ein zentraler Baustein der Kreislaufwirtschaft.

Ab 2029 wird in Deutschland die Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm gesetzlich vorgeschrieben. Die novellierte Klärschlammverordnung (AbfKlärV) verlangt die Rückgewinnung des Phosphors ab einer Größenordnung von 100.000 Einwohnerwerten (EW). Ab 2032 gilt diese Pflicht auch für Anlagen mit mehr als 50.000 EW. Die direkte landwirtschaftliche Nutzung von Klärschlamm wird schrittweise verboten.

Die Trocknung des Klärschlamms ist dabei ein essenzieller Zwischenschritt und mehr als nur ein Entsorgungsschritt – sie ist der Schlüssel zu einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Abwasserwirtschaft zur Phosphorrückgewinnung, Kosteneinsparung, Rechtssicherheit und zur Umsetzung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft.

Durch innovative Technologien wie die von SDS wird Klärschlamm von einem problematischen Abfallprodukt zu einer wertvollen Ressource für die Phosphorrückgewinnung und andere Verwertungsprozesse.

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