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4. Reinigungsstufe Einsatz von Aktivkohlefilter zur Entfernung von Spurenstoffen

Redakteur: M.A. Manja Wühr

Gerade kommunale Kläranlagenabläufe zählen zu den bedeutendsten Eintragspfaden von Mikroverunreinigungen in Oberflächengewässer. Deshalb wurde in den vergangenen Jahren kaum ein Thema intensiver diskutiert als die Einführung der 4. Reinigungsstufe zur gezielten Entfernung dieser Spurenstoffe. Mit dem Huber Aktivkohlefilter Contiflow GAK steht eine abgestimmte Verfahrenslösung für die 4. Reinigungsstufe zur Verfügung.

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4. Reinigungsstufe: Variante für kleinere und mittelgroße Kläranlagen
4. Reinigungsstufe: Variante für kleinere und mittelgroße Kläranlagen
(Bild: Huber)

Der Huber Aktivkohlefilter Contiflow GAK ist eine Kombination aus dem Scheibenfilter Rodisc oder dem Sandfilter Contiflow. Selbst kleinere Anlagen lassen sich mit der Aktivkohlefilter-Lösung modular nachrüsten. Da keine aufwändige Kohle-Dosiertechnik benötigt wird, fällt auch keine Schmutz- und Staubbelastung an, so der Hersteller. Außerdem seien keine Vorkehrungen zum Explosionsschutz notwendig und die eingesetzte granulierte Aktivkohle (GAK) ließe sich einfach regenerieren und wiederverwenden. Eingesetzt wird das Filtersystem, um gelöste organische CSB-Verbindungen und Schadstoffe zu entfernen und so verschärfte Einleitkriterien einzuhalten. Sollte in naher Zukunft eine gleichzeitige Elimination von Mikroplastik, Phosphor, Spurenstoffen und gefährlichen Krankheitserregern in den Fokus rücken, können jederzeit weitere Behandlungsstufen, wie Phosphat-Fällung oder UV-Desinfektion einfach und modular in das Lösungskonzept integriert werden.

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