Isolatortechnik

Einen Dekontaminationszyklus für den Isolator entwickeln

Seite: 2/6

Anbieter zum Thema

Einspritzrate und Entfeuchtungsdauer

Während der Zyklusentwicklung wird die maximal mögliche Einspritzrate (in Gramm pro Minute) ermittelt. Dadurch soll eine mögliche Kondensation von Wasserstoffperoxid bereits in der Dekontaminationszuluft-Verrohrung vermieden werden.

In diesem Zuge wird auch mit einer längeren Entfeuchtungszeit der Zeitpunkt ermittelt, zu dem der im Isolator eingebaute Feuchtesensor und die am Boden verteilten externen Feuchtesensoren den gewählten Feuchteschaltpunkt unterschreiten.

Dadurch kann die Luft in der Einspritzphase mehr verdampftes Wasserstoffperoxid aufnehmen. Dieser Teil des Prozesses führt zudem zu einer erhöhten Reproduzierbarkeit, da die Startbedingungen für alle weiteren Zyklen gleich sind.

Temperatur- und Feuchteverteilung

Zu Beginn der Zyklusentwicklung werden im Isolator Temperatur- und Feuchtewerte aufgenommen, da der sporizide Prozess durch diese Größen beeinflusst wird. Während der Produktion soll die Temperaturdifferenz an den Oberflächen so klein wie möglich sein. Mit den Erkenntnissen über die Temperaturverteilung werden problematische Bereiche identifiziert, um daraufhin biologische Indikatoren positionieren zu können.

Wichtig ist dabei, dass der umgebende Raum zu Beginn der Untersuchungen bereits auf seine Produktionsbedingungen bezüglich Druck, Temperatur und Feuchte geregelt ist – dies trägt merklich zur Effektivität und Reproduzierbarkeit der Dekontamination im Isolator bei.

(ID:43294168)