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Siebmühle

Effizientere Aufbereitung mit konischer Siebmühle

| Autor / Redakteur: Frederic Pasche / Anke Geipel-Kern

Die konische Siebmaschine schnitt bei Tests besser ab als konventionelle Siebtechnik.
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Die konische Siebmaschine schnitt bei Tests besser ab als konventionelle Siebtechnik. (Bild: Frewitt)

Der Sprühtrockner macht Blutplasma und Hämoglobin zu Pulver. Damit kein Gramm des wertvollen Produktes verloren geht, braucht es robuste und kompakte Siebtechnik.

Blut ist ein besonderer Saft – das wusste bereits Johann Wolfgang von Goethe. Aber diese Erkenntnis bereichert nicht nur den Zitatenschatz, auch Tierfutterhersteller wissen um den Wert der roten Körperflüssigkeit, und einer davon suchte eine schonende und effiziente Aufbereitungsmethode, um Plasma und Hämoglobin aus Tierblut zu gewinnen. Seit Kurzem ist eine konische Siebmühle von Frewitt im Einsatz, die bei Testläufen überzeugt hat.

Das Plasma ist eine durchsichtige, leicht gelbliche Flüssigkeit, in der das Hämoglobin in gelöster Form vorkommt. Deshalb müssen die beiden Blutbestandteile getrocknet werden, damit eine Weiterverarbeitung möglich ist. Eine Methode, die sich besonders gut dazu eignet, ist die Sprühtrocknung.

Mit einer Düse wird das zu trocknende Gut in einen Heißluftstrom eingebracht, wo es zu einem feinen Pulver trocknet. Das Sprühtrocknungsverfahren ist aufwändig und auch teurer als andere Verfahren. Deshalb wünschen sich Hersteller von Futtermittelzusätzen, die aus Plasma und Hämoglobin gewonnen werden, eine möglichst effiziente Produktaufbereitung. Aus möglichst wenig Ausgangsmaterial soll möglichst viel Pulver gewonnen werden.

Anlage mit Effizienzsteigerung

Ein Unternehmen, das auf dem Gebiet der aus Blutbestandteilen hergestellten Futtermittelzusätzen weltweite Bedeutung erlangt hat, kontaktierte Frewitt mit der Forderung, einen wichtigen Prozess effizienter zu gestalten. Der aktuelle Prozess: In einem Trockner werden dem Plasma und Hämoglobin so viel Feuchtigkeit entzogen, bis diese in Pulverform weiter verarbeitet werden können. Das Plasma- oder Hämoglobinpulver wird aus dem Trockner ausgetragen und auf ein Sieb mit großer Siebfläche befördert. Das Pulver fällt durch das Sieb und wird danach einem Abfüllprozess zugeführt. Der Nachteil dieses Verfahrens liegt darin, dass gewisse Produktrückstände, die an den Wänden des Trockners haften bleiben und auch Agglomerate, die sich im Pulver befinden, aufgrund der Siebtechnik nicht weiter verarbeitet werden können. Der Anteil der nicht verwertbaren Produkte, die entsorgt werden müssen und nicht dem Prozess zugeführt werden können, ist beachtlich.

Ergänzendes zum Thema
 
Auf einen Blick: Warum Blut so wertvoll ist?

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