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Die Kundenvorgabe war herausfordend: Es sollte ein platzsparende Siebtechnik eingesetzt werden, die es erlaubt, 100 % des vermahlenen Pulvers abzufüllen. Dem Kunden ging es also darum, durch eine neue Siebtechnik die Effizienz seiner Produktion wesentlich zu steigern. Um eine effizientere Siebtechnik zu evaluieren, wurden im Labor von Frewitt mit verschiedenen Kundenprodukten drei Testläufe gefahren. Der Testlauf, der die Gesamtresultate am besten wiedergibt, soll hier dokumentiert werden. Zum Einsatz kam die konische Siebmühle Coniwitt-200:
- Plasmaprotein-Pulver und -Agglomerate; 0.5-mm-Sieb, Drehzahl 800 rpm: Durchsatzleistung 570 kg/h, Korngrößenverteilung D50 91 µm, D90 165 µm.
- Hämoglobinpulver mit Klumpen von etwa 4 cm; 1.2-mm-Raspel, Drehzahl 1800 rpm: Durchsatzleistung 3600 kg/h, Korngrößenverteilung D50 101 µm, D90 204 µm.
Das Pulver und die Agglomerate des Plasmaproteins konnten bei einem engen Kornspektrum zu 100 % vermahlen werden. Beim Hämoglobinpulver kann dasselbe gesagt werden, obwohl die bis zu 4 cm großen und harten Klumpen verwertet werden mussten. Die wesentlich höhere Durchsatzleistung beim Hämoglobinpulver kann durch den Einsatz einer Raspel anstelle des Siebs und durch die wesentlich höhere Drehzahl des Rotors erklärt werden.
Nicht nur die Testergebnisse liefen zufriedenstellend: Nach Anschaffung der Siebmühle zur Herstellung und Abfüllung der Plasma- und Hämoglobinpulver konnte der Kunde bestätigen, dass seine Vorgaben dank der praxisbewährten Siebtechnik von Frewitt zu 100 % erfüllt sind. Seit die neue Siebtechnik im Einsatz ist, läuft das Produkt nicht mehr durch ein großflächiges offenes Sieb, sondern durch eine kompakte Siebmühle. Zudem kann sämtliches Material aus dem Trockner, inklusive Agglomerate und Klumpen, auf der neuen Mühle verarbeitet werden. Der Kunde hat sich zu den Hauptgründen geäußert, die ihn zu einem Kauf der Coniwitt bewogen haben: „Der vollständige Service im Hause Frewitt, die robuste und kompakte Bauweise der Siebmühle, die einfache Reinigung und der Preis.“
* Der Autor ist Mitarbeiter bei Frewitt Fabrique des Machines SA, CH-Granges-Paccot.
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