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Einigung erzielt

Domo übernimmt europäisches Polyamidgeschäft von Solvay

| Redakteur: Alexander Stark

BASF, Solvay und Domo Chemicals haben eine Einigung über den Erwerb des Polyamidgeschäfts von Solvay erzielt.
BASF, Solvay und Domo Chemicals haben eine Einigung über den Erwerb des Polyamidgeschäfts von Solvay erzielt. (Bild: Solvay)

BASF hatte im September 2017 eine Vereinbarung mit Solvay über den Erwerb des integrierten Polyamidgeschäfts unterzeichnet. Im Januar 2019 genehmigte die EU-Kommission diese Übernahme unter bestimmten Auflagen, darunter die Veräußerung der Polyamid 6.6-Produktionsanlagen des Unternehmens in Europa. Um diese Auflagen zu erfüllen, wird Domo nun das Polyamidgeschäft in Europa übernehmen.

Ludwigshafen – BASF, Solvay und Domo Chemicals darauf geeinigt, dass Domo das europäische PA6.6-Geschäft von Solvay erwerben wird. Vorbehaltlich der Genehmigung der zuständigen Wettbewerbsbehörden soll diese Transaktion bis Ende 2019 abgeschlossen werden. Die Vereinbarung stellt einen wesentlichen Schritt dar, um den Verkauf des übrigen Polyamidgeschäfts abzuschließen. BASF wird das globale PA6.6-Geschäft von Solvay außerhalb von Europa erwerben; dazu gehört entsprechend der im September 2017 unterzeichneten Vereinbarung der 50-%ige Anteil an der Adipodinitril-(ADN)-Produktion von Butachimie. Die Transaktion zwischen BASF und Solvay soll ebenfalls bis Ende 2019 abgeschlossen werden, vorausgesetzt die zuständigen Wettbewerbsbehörden stimmen der Transaktion zwischen Domo und Solvay zu und erteilen abschließende Genehmigung.

Die beabsichtigte Akquisition durch BASF umfasst nun insgesamt acht Produktionsstandorte in Deutschland, Frankreich, China, Indien, Südkorea, Brasilien und Mexiko. In Frankreich werden der Ludwigshafener Konzern und Domo zudem ein Joint Venture zur Produktion von Adipinsäure gründen. Darüber hinaus sollen drei Forschungs- und Entwicklungszentren in Südkorea, China und Brasilien sowie sechs technische Beratungszentren in Asien sowie Nord- und Südamerika von Solvay an BASF übergehen.

BASF arbeitet an Übernahme des Polyamid-Geschäfts von Solvay

Genehmigungsverfahren

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17.10.18 - Bereits im September haben sich beide Unternehmen geeinigt, doch die Genehmigung durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden lässt weiterhin auf sich warten: BASF will das Polyamid-Geschäft von Solvay übernehmen und ist bereit der EU-Kommission Zugeständnisse zu machen, damit die Transaktion eine endgültige Freigabe erhält. lesen

Der zu zahlende Kaufpreis ohne Berücksichtigung von Barmitteln und Fremdkapital würde 1,3 Milliarden Euro betragen. Der Umsatz der durch BASF zu erwerbenden Geschäfte lag im Jahr 2018 bei einer Milliarde Euro. Bei Abschluss der Transaktion werden etwa 700 Mitarbeiter übernommen. Rund 650 Mitarbeiter wird das beabsichtigte Joint Venture zwischen BASF und Domo in Frankreich beschäftigen. BASF plant, die Geschäfte in ihre Unternehmensbereiche Monomers und Performance Materials zu integrieren.

Mit dieser Transaktion will BASF von einem verbesserten Zugang zu wichtigen Wachstumsmärkten in Asien und Südamerika profitieren. Die Produkt-Pipeline und das Produkt-Portfolio im Bereich technischer Kunststoffe sollen ebenfalls erweitert werden. Durch die Rückwärtsintegration bei wichtigen Rohstoffen wie Adipodinitril (ADN) wird der Konzern zudem künftig auf allen Stufen der Wertschöpfungskette für PA6.6 vertreten sein und die Kapazitäten zur Herstellung von Polymeren weiter erhöhen können.

BASF will globales Polyamidgeschäft von Solvay erwerben

Vereinbarung unterzeichnet

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19.09.17 - BASF will das Polyamidgeschäft von Solvay erwerben. Dafür haben beide Seiten jetzt eine Vereinbarung unterzeichnet. Der Kaufpreis soll 1,6 Milliarden Euro betragen. Durch die Akquisition würde BASF sein Portfolio für wesentliche Rohstoffe für technische Kunststoffe erweitern. lesen

Zu den von Domo erworbenen Anlagen zählen die Betriebe in Belle-Etoile und Valence im Geschäftssegment Performance Polyamides sowie eine Beteiligung an einem neu gegründeten Joint Venture zwischen BASF und Domo in Chalampé (France). Des Weiteren gehören hierzu die Standorte in Gorzow (Polen) und Blanes (Spanien) sowie Geschäftsaktivitäten in Deutschland und Italien. BASF wird sämtliche Aktivitäten übernehmen, die nicht unter die EU-Auflagen fallen und die in der Ende 2017 unterzeichneten ursprünglichen Vereinbarung zwischen vorgesehen sind.

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