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Dichtungsmaterialien

Dichtungsmaterialien, völlig von der Rolle

| Redakteur: Dominik Stephan

Um die gesetzliche Rahmenbedingungen zu erfüllen – u. a. TA Luft i. V. m. VDI-Richtlinie 2290 – müssen sich Dichtungen durch ganz besondere Dichtheit auszeichnen. Deswegen setzt der Hersteller Freenzelit bei seiner Novaphit-Hochtemperaturdichtung auf expandierten Reingraphit als Dichtungswerkstoff für hohe chemische, thermische (-200 bis +550 °C) und mechanische Widerstandsfähigkeit.

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Streckmetalleinlage und XP-Technologie gewährleisten in Novaphit-Dichtungen eine optimierte Flächenpressung, minimalen Masseverlust und hohe Dichtheit bei Hochtemperaturanwendungen.
Streckmetalleinlage und XP-Technologie gewährleisten in Novaphit-Dichtungen eine optimierte Flächenpressung, minimalen Masseverlust und hohe Dichtheit bei Hochtemperaturanwendungen.
(Bild: Frenzelit )

Der Rohstoff sorgt dafür, dass Novaphit über den gesamten Anwendungstemperaturbereich sehr beständig gegen Oxidation ist, erklärt der Hersteller. Dadurch erfüllt das MNaterial z. B. die hohen Qualitätsanforderungen der DIN 28091-4, die bei 670 °C einen durch Oxidation auftretenden Volumenverlust von maximal 4 % pro Stunde zulässt. Zahlreiche marktübliche Graphitdichtungen sind hier wesentlich oxidationsanfälliger. Durch den Einsatz der XP-Technologie verringert sich der Masseverlust unter identischen Bedingungen abermals, auf dann nicht einmal mehr 3 %. Der Grund: Anorganische Nanopartikel sorgen für einen kompakten, chemisch inerten und temperaturbeständigen Schutz und tragen daher zu verbesserten Oxidationseigenschaften des Dichtungsmaterials bei.

Novamica-Dichtungen eignen sich für den Einsatz in extremen Hochtemperaturbereichen. Sie bestehen aus veredeltem Phlogopit-Glimmer. Anders als z. B. Muskovit-Glimmer, bei dem die Kalzination bei 600 °C einsetzt, bleiben phlogobit-basierte Dichtungen bis zu 1.000 °C stabil. Das Material ist extrem temperaturresistent und zeichnet sich durch eine hohe chemische Beständigkeit aus. Der anpassungsfähige und hochflexible Werkstoff lässt sich sehr einfach verarbeiten und garantiert auch bei komplexen Dichtungsgeometrien zuverlässige Dichtigkeit.

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Beide Materialien sind ab sofort auch auf Spule erhältlich. Sie werden auf Reels in Bändchenbreiten ab ca. 5 mm ausgeliefert und eignen sich in dieser Form z. B. für die Herstellung von Spiralringdichtungen.

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