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Kälte-Fluide, Thermalöle und Wärmeträgermedien

Dem Prozess einheizen – aber richtig! Wärmeträgermedien in der Übersicht

| Autor/ Redakteur: Dominik Stephan* / Dominik Stephan

Synthetisch, biologisch oder mineralisch: Was wie ein Stadt-Land-Fluss für Chemiker klingt, ist die ganze Vielfalt der Wärmeträgermedien. Anwender haben zwischen Wasserdampf und Thermoöl die Qual der Wahl - welches Produkt hat beim Temperieren die Nase vorn?

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Es kommt nicht nur auf die Investitionskosten an: Höherwertige Wärmeträger, wie hier in diesem Thermalöl-Erhitzer, helfen Betriebskosten dauerhaft zu minimieren.
Es kommt nicht nur auf die Investitionskosten an: Höherwertige Wärmeträger, wie hier in diesem Thermalöl-Erhitzer, helfen Betriebskosten dauerhaft zu minimieren.
(Bild: Archiv, ©Oksana Churakova - stock.adobe.com; [M]Grimm)

Heiße Sache oder ganz cool: Wenn Prozesse temperiert werden, sind Wärmeübertrager gefragt. Ein passendes Übertragermedium muss her, und da haben Planer und Anwender die Qual der Wahl. Im einfachsten Fall Wasser oder Wasserdampf – immerhin hat das Naturprodukt in Sachen Wärmeübertragung einiges zu bieten: Gegenüber anderen Medien sind die Wärmekapazität (fast doppelt so hoch) und die Wärmeleitfähigkeit (fünffach) beachtlich – und das bei einem nicht-brennbaren Medium niedriger Viskosität. Dazu kommen geringe Kosten für Anschaffung und Entsorgung.

Allerdings führt das „kühle Nass“ besonders in der Dampfphase schnell zu Korrosion an Anlagenteilen oder Rohrleitungen. Bei Temperaturen über dem Siedepunkt muss der Kühlkreislauf unter Überdruck gefahren werden, was eine entsprechend druckfeste Konstruktion und aufwändige Überwachung erforderlich macht.

Über den Autor

Dominik Stephan

Dominik Stephan

Redakteur, PROCESS - Chemie | Pharma | Verfahrenstechnik