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Reduzierung von CO2-Emissionen Dekarbonisierung der Petrochemie: Siemens Energy und Linde Engineering vereinbaren Partnerschaft

Redakteur: MA Alexander Stark

Durch die Bündelung ihres Portfolios und ihrer Kompetenzen wollen Linde Engineering und Siemens Energy die Kunden in der petrochemischen Industrie dabei unterstützen, ihre Treibhausgas-Emissionen zu senken.

Ethylenanlage in Indien, gebaut von Linde Engineering. Ethylenanlagen sind der Kernbaustein der petrochemischen Wertschöpfungskette und bieten großes Potential zu Reduzierung der Emission von Treibhausgasen.
Ethylenanlage in Indien, gebaut von Linde Engineering. Ethylenanlagen sind der Kernbaustein der petrochemischen Wertschöpfungskette und bieten großes Potential zu Reduzierung der Emission von Treibhausgasen.
(Bild: Linde)

Pullach – Unternehmen in der Petrochemie stehen unter starkem Druck, ihre Effizienz zu verbessern, den Ausstoß von Treibhausgasen (THG) zu senken, strenge Umweltauflagen zu erfüllen und zu beweisen, dass sie Teil einer nachhaltigen Zukunft sein können. Gleichzeitig stehen die Anlagenbetreiber vor der ständigen Herausforderung, Kosten zu senken und einen rentablen Betrieb aufrechtzuerhalten.

Ziel einer strategischen Partnerschaft von Siemens Energy und Linde Engineering ist, die Industrie bei der Bewältigung dieser Anforderungen zu unterstützen. Im Rahmen der Vereinbarung wollen beide Unternehmen ihre Technologien und Lösungen analysieren, weiterentwickeln und optimieren. Dadurch soll die Nachhaltigkeit und Leistungsfähigkeit petrochemischer Anlagen (Brownfield und Greenfield) verbessert werden. Die Unternehmen wollen in gemeinsamen Studien untersuchen, wie sich die Technologien von Siemens Energy und Linde Engineering kombinieren lassen, um die Dekarbonisierung petrochemischer Anlagen zu erleichtern.

Dekarbonisierung erfordert Partnerschaft; Linde Engineering und Siemens Energy wollen untersuchen, auf welche Weise erneuerbare Technologien und Energiespeicherung genutzt werden können, um die Dekarbonisierungsinitiativen ihrer Kunden zu unterstützen.
Dekarbonisierung erfordert Partnerschaft; Linde Engineering und Siemens Energy wollen untersuchen, auf welche Weise erneuerbare Technologien und Energiespeicherung genutzt werden können, um die Dekarbonisierungsinitiativen ihrer Kunden zu unterstützen.
(Bild: Linde)

Beispielsweise könne eine Optimierung des Strom- und Dampfverbrauchs die Emissionen verringern und die Energieeffizienz erhöhen. Unter anderem soll dabei der Einsatz von Produkten von Siemens Energy wie Gas- und Dampfturbinen, Verdichter und Generatoren in Verbindung mit der Steamcracking- Technologie von Linde Engineering und verwandten Verfahren zur Herstellung, Reinigung und Abscheidung von Olefinen untersucht werden. Außerdem wird analysiert, wie sich erneuerbare Technologien und Energiespeicherlösungen nutzen lassen, um die Dekarbonisierungsinitiativen der Kunden zu unterstützen. Darüber hinaus zielt die Kooperation darauf ab, die Betriebszeit und Verfügbarkeit von Anlagen sowie ihre Wartung zu verbessern, laufende Betriebskosten und Investitionsausgaben zu senken und gleichzeitig gesetzliche Vorgaben einzuhalten.

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