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Umfrage Corona-Krise verändert Chemie und Pharmaindustrie – Was bedeutet das für die Beschäftigten?

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Die Corona-Krise hat die chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland in den Krisenmodus versetzt, bewirkt aber auch wie ein Katalysator viele Veränderungen. Virtuelle Inbetriebnahmen und FATs in der Pharmabranche sind nur zwei Beispiele für das was digitale Instrumente möglich machen. Doch was bleibt davon nach Corona? Sind die Veränderungen nachhaltig oder wieviel davon ist ein Strohfeuer? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine Umfrage des Netzwerks Chem4Chem, die PROCESS als Medienpartner unterstützt.

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(Bild: ©momius - stock.adobe.com )

Die Corona-Krise hält die deutsche chemisch-pharmazeutische Industrie in Atem. Auf der Sollseite stehen u.a. Umsatz- und Ertragsrückgang, Kurzarbeit und weniger Beschäftigung. Auf der Habenseite stehen u.a. nie gekannte Agilität bei der Umstellung des Portfolios auf Desinfektionsmittel oder Kunststoffmasken, die zügige Einführung digitaler Kommunikationsmedien und die gestiegene Wertschätzung in der Gesellschaft.

Die Branche ist in Deutschland durch Covid-19 in ganz unterschiedlicher Weise betroffen. Während die Life-Sciences-Unternehmen in den Bereichen verschreibungspflichtiger Originalmedikamente, Generika sowie OTC stabile und teilweise sogar deutlich gesteigerte Absätze ausweisen, kämpfen die Chemieunternehmen mit sinkenden Verkaufszahlen, bedingt durch fehlenden Absatz in der Automobilindustrie.

Für die Zeit nach der Corona-Pandemie sei entscheidend, wie die im Wettbewerb stehende Branche aus den Startlöchern komme, schreibt VCI-Präsident Christian Kullmann.

Wie die chemisch-pharmazeutische Industrie insgesamt, die einzelnen Unternehmen und die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten mittelfristig nach der Corona-Krise aussehen werden, wird derzeit viel diskutiert, aber: Welche angestoßenen Entwicklungen sind wirklich nachhaltig, welche stellen sich als Strohfeuer heraus und welche Veränderungen sind (über-)fällig aber noch gar nicht sichtbar?

Diese Fragen untersucht ein kleines Team bestehend aus Petra Baierweck, Carolin Beil, Wolfram Keller, Hans Christian Lehmann und Claudius Neumann im Rahmen von "CHEM4CHEM", dem Netzwerk „aus der Chemie für die Chemie“, indem es die erwarteten Veränderungen aus der Perspektive 18 Monate nach der Corona-Krise betrachtet.

In der chemisch-pharmazeutischen Industrie Beschäftigte sollten sich im eigenen Interesse damit beschäftigen, wie es mit ihr, den Unternehmen und Arbeitsbedingungen nach Corona weitergeht und worauf sie sich einstellen müssen.

Hier geht´s direkt zur Umfrage.

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