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Großinvestition in GuD-Kraftwerk Chemiestandort Leuna modernisiert Energieversorgung

| Redakteur: MA Alexander Stark

Mit dem Spatenstich zur Erweiterung und Modernisierung des bestehenden Gas- und Dampfkraftwerks baut Infra Leuna das Energiesystem am Chemiestandort Leuna aus. Zugleich ist dieser Kraftwerksbau die größte Einzelinvestition des Betreibers seit der Restrukturierung des Standortes.

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Feierlicher Spatenstich zur Erweiterung und Modernisierung des Kraftwerkes GuD2 der Infra Leuna: (v.l.n.r.) Dr. Christof Günther, Geschäftsführer Infra Leuna, Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und Stéphane Stoll, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kraftanlagen München.
Feierlicher Spatenstich zur Erweiterung und Modernisierung des Kraftwerkes GuD2 der Infra Leuna: (v.l.n.r.) Dr. Christof Günther, Geschäftsführer Infra Leuna, Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und Stéphane Stoll, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kraftanlagen München.
(Bild: Tilo Weiskopf/ Infra Leuna)

Leuna – Gemeinsam mit Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff und Stéphane Stoll, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kraftanlagen München, vollzog Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der Infra Leuna, am 1. Juli 2020 den feierlichen Spatenstich für den Bau einer weiteren Gasturbine und einer Dampfturbine, eines Abhitzekessels sowie der notwendigen peripheren Einrichtungen am Chemiestandort Leuna.

Durch die Modernisierung einer bestehenden Kraftwerksanlage entsteht eine moderne Gas- und Dampfturbinenanlage mit gesteigerter Leistung sowie hoher Effizienz und Flexibilität. Diese Investition der Infra Leuna mit einem Gesamtvolumen von ca. 145 Millionen Euro soll Basis für künftiges Wachstum sein. Die Anlage hat eine elektrische Nettogesamtleistung von bis zu 117 MW und liefert eine maximale Prozessdampfmenge von bis zu 190 Tonnen am Tag. Der Brennstoffausnutzungsgrad liegt dabei bei 84 %.

Den Auftrag für die Planung, das Errichten und die Inbetriebsetzung erhielt Kraftanlagen München. Deren CEO Stéphane Stoll erklärte, dass der Auftrag ein weiterer Meilenstein für die Kraftanlagen Gruppe und die Energiewende sei. Sein Unternehmen bringe dazu das Know-how in Planung und Bau effizienter, schnell regelbarer Kraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung sowie deren Integration in bestehende Anlagen ein.

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