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Insider-Bericht

Chemieparkbetreiber zu verkaufen – Will Bayer Currenta-Anteile veräußern?

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Plant Bayer den Verkauf von Chemieparkbetreiber Currenta? Einem Insider und entsprechenden Berichten von Reuters in den Finanzmedien zufolge, will der Konzern seine Anteile am Chempark-Dienstleister veräußern.

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Bayer ist offensichtlich auf der Suche nach Käufern für seine Anteile am Chempark-Betreiber Currenta.
Bayer ist offensichtlich auf der Suche nach Käufern für seine Anteile am Chempark-Betreiber Currenta.
(Bild: Currenta)

Würzburg – Der Leverkusener Bayer-Konzern hat sich die Übernahme von Monsanto etwas kosten lassen. Nun soll laut übereinstimmenden Berichten von ARD, Handelsblatt, RP-online und weiteren Medien, der Verkauf von Currenta-Anteilen offensichtlich neues Geld in die Kassen spülen. Der Chemieparkbetreiber verantwortet die Chemparks in Leverkusen, Krefeld-Uerdingen sowie Dormagen und beschäftigt ca. 2300 Mitarbeiter. Die beteiligten Unternehmen wollen sich auf Nachfrage der Rheinischen Post nicht zu den Gerüchten äußern.

Bayer hält 60 % der Anteile des Dienstleistungsunternehmens, Lanxess die übrigen 40 %. Seine Anteile habe der Konzern zuerst der ehemaligen Kunststofftochter Covestro zum Verkauf angeboten, aber bisher könne noch keine Einigung erzielt werden. Laut ARD-Bericht, könnte Currenta mit einem Wert von über zwei Milliarden Euro bewertet werden. Der geplante Verkauf werde von der Investmentbank Morgan Stanley begleitet, so die Wirtschaftswoche.

Bayer konzentriert sich nach der Abspaltung des Chemie- und Kunststoffgeschäfts in die eigenständigen Unternehmen Covestro und Lanxess, sowie diversen Zukäufen, u.a. den 56-Milliarden-Euro-Großeinkauf von Monsanto, auf die Schwerpunkte Pharma und Agrar.

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