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VCI-Informationsveranstaltung

Chemiebranche bringt Umsetzung der Chemikalienverordnung Reach voran

| Redakteur: Alexander Stark

Die Umsetzung der europäischen Chemikalienverordnung Reach hat höchste Priorität für die chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland. Insbesondere die Qualität der Registrierungsdossiers beschäftigt die Unternehmen in jüngster Zeit. Wie die Umsetzung in der Praxis aussieht erläuterte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) auf einer großen Informationsveranstaltung.

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Der „Reach Dossier Improvement Action Plan“ des europäischen Chemie-Dachverbands Cefic beschäftigt sich mit der Qualität der Reach Registrierungsdossiers.
Der „Reach Dossier Improvement Action Plan“ des europäischen Chemie-Dachverbands Cefic beschäftigt sich mit der Qualität der Reach Registrierungsdossiers.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Frankfurt am Main – Aktuelle sind die Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie mit der Umsetzung des „Reach Dossier Improvement Action Plan“ des europäischen Chemie-Dachverbands Cefic beschäftigt. Auch EU-Kommission und Europäische Chemikalienagentur Echa haben im Sommer einen eigenen Aktionsplan zur Dossierbewertung veröffentlicht. Dr. Gerd Romanowski, VCI-Geschäftsführer Wissenschaft, Technik und Umwelt, erklärt dazu, dass der VCI seine Mitglieder bei der Reach-Umsetzung unterstützt, was Qualität und Umfang der Daten betrifft. Die Unternehmen würden alles tun, um die komplexen und aufwendigen Vorgaben der Chemikalienverordnung korrekt zu erfüllen.

Am 28. November 2019 veranstaltete der VCI daher seine 14. große Informationsveranstaltung „Reach und CLP“ im Frankfurt am Main, zu der rund 700 Teilnehmer erwartet wurden. Vertreter der EU-Kommission und des Bundesumweltministeriums haben dabei ihre Sicht auf die künftigen chemikalienpolitischen Schwerpunkte in Europa erläutern. In Echa- und Industriebeiträgen stehen die Anforderungen und die praktische Umsetzung der Aktionsprogramme von Behörden und Industrie zur Überprüfung und, soweit erforderlich, zur Anpassung von Registrierungsdossiers im Fokus. Anschließend haben Experten wichtige Praxisempfehlungen zum Zulassungs- und Beschränkungsverfahren, zur Lieferkettenkommunikation sowie zur europäischen CLP-Verordnung und den neu eingeführten Meldungen an Giftinformationszentralen gegeben.

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