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Mega-Fusion Chemchina und Sinochem schaffen Agro-Chemieriesen

| Redakteur: Alexander Stark

Chemchina und Sinochem haben die Zusammenlegung ihres Agrar-Geschäfts in einer neuen Holding-Gesellschaft mit dem Namen Syngenta Group bekannt gegeben. Chen Lichtenstein, derzeitiger Präsident und CEO von Adama, wird als CFO der Group in das Management berufen.

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Chemchina und Sinochem schaffen mit der neuen Syngenta Group einen Agrochemieriesen.
Chemchina und Sinochem schaffen mit der neuen Syngenta Group einen Agrochemieriesen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Shanghai/China; Basel/Schweiz – Die chinesischen Chemieunternehmen Chemchina und Sinochem wollen ihre Agrar-Geschäfte zusammenfassen. Künftig sollen diese Bereiche unter dem Dach der neu geschaffenen Holding Syngenta Group gebündelt werden. Wie das Handelsblatt berichtet würde die neu formierte Group nach Angaben eines Sprechers rund 20,6 Milliarden Euro Umsatz erzielen und Bayer als größtes Agrochemieunternehmen der Welt ablösen.

Der von Chemchina gehaltenen 100-%-Anteil an Syngenta und die 74,02 % am Pflanzenschutzmittelhersteller Adama werden ebenfalls an die Syngenta Group übertragen. Dieser Schritt soll die Reform der Staatsunternehmen weiter vorantreiben und die Ressourcenallokation optimieren, teilte das Unternehmen mit.

Bereits im Dezember 2019 berichtete Reuters, dass Chemchina im Vorfeld eines geplanten Börsengangs ihr Agrochemiegeschäft reorganisieren will. Hierzu hat der Staatskonzern Finanzmittel bei Investoren eingesammelt. Die Mittelbeschaffung und die eventuelle Börsennotierung sollen die Schulden von Chemchina im Vorfeld der lang geplanten Mega-Fusion mit dem staatlichen Konkurrenten Sinochem reduzieren.

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