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Chemielogistik im Rheinland

Bröckelnde Infrastruktur gibt der Chemieindustrie Anlass zur Sorge

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Logistik ist für die Chemieunternehmen im Rheinland – wie im Chemiepark Knapsack – ein besonderes Anliegen: Straßen, Brücken, Schienennetz sind marode und benötigen dringend eine Verjüngungskur.
Logistik ist für die Chemieunternehmen im Rheinland – wie im Chemiepark Knapsack – ein besonderes Anliegen: Straßen, Brücken, Schienennetz sind marode und benötigen dringend eine Verjüngungskur. (Bild: Infraserv Knapsack)

Wieder geht es um marode Verkehrswege: Die VCI-Initiative „Verkehrsinfrastruktur vor Ort“ hat den Chemiepark Knapsack besucht. Nachdem PROCESS bereits im Juni 2014 auf den prekären Zustand der Infrastruktur in NRW hingewiesen hat, geht die Suche nach gemeinsamen Lösungen weiter.

Frankfurt – Dringender Handlungsbedarf bestehe, um den Verfall von Straßen, Schienen und Wasserwegen in Nordrhein-Westfalen zu stoppen und die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes zu stärken. Das hat Gerd Deimel, Vorsitzender der bundesweiten Initiative Verkehrsinfrastruktur im Verband der Chemischen Industrie bei einem Runden Tisch zum Thema Verkehrsinfrastruktur NRW im Chemiepark Knapsack bekräftigt.

Vor der Diskussion konnten sich die Teilnehmer im Rahmen einer Rundfahrt sowie einer Besichtigung des Container-Terminals und der LKW-Abfertigung von den besonderen logistischen Anforderungen des Chemieparks ein Bild machen.

Baustelle Chemielogistik

Chemcologne und VCI bangen um Infrastruktur

Baustelle Chemielogistik

14.08.14 - Die Interessenvertretung der chemischen Industrie bemängelt den Zustand des Straßen-, Schienen- und Binnenschifffahrtsnetzes. Eine neue Chemielogistik-Studie zeigt die Schwachstellen und sorgt für eine transparente Branchenstruktur. lesen

Die Veranstaltung kam bei einem der Dialoge der VCI-Initiative Infrastruktur in Berlin, auf Anregung des Bundestagsabgeordneten Andreas Rimkus, zustande, der stellvertretender verkehrspolitischer Sprecher der SPD im Bundestag ist. Neben Rimkus war Staatssekretär Michael von der Mühlen aus dem Landesverkehrsministerium vertreten sowie weitere SPD-Vertreter aus dem Bundestag, dem Landtag und aus Kommunen der Region vor Ort.

Den Runden Tisch ergänzten unter anderen Vertreter der IG BCE und der Unternehmen aus dem Chemiepark Knapsack. Ziel sei es, die Bedingungen und Herausforderungen bezüglich der Verkehrswege in Nordrhein-Westfalen mit der Politik und den Prozessbeteiligten vor Ort zu erörtern und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Lesen Sie Statements der Teilnehmer in der Bildergalerie zum Artikel.

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