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Citral-Anlage abgeschaltet Brand in BASF-Anlage sorgt für Force Majeure

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

BASF musste die Citral-Anlage in Ludwigshafen aufgrund eines Brandes abschalten. Zum Brand kam es am 31. Oktober beim Anfahren der Anlage. Jetzt muss der Chemiekonzern für alle auf Citral und Isoprenol basierenden Aroma-Inhaltsstoffe Force Majeure erklären.

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Nach Brand abgestellt: Die Citral-Anlage am Verbundstandort Ludwigshafen liefert den Schlüsselbaustein der BASF-Feinchemie. Citral ist der Ausgangsstoff für die Vitamine A und E, Carotinoide sowie verschiedene Aromachemikalien.
Nach Brand abgestellt: Die Citral-Anlage am Verbundstandort Ludwigshafen liefert den Schlüsselbaustein der BASF-Feinchemie. Citral ist der Ausgangsstoff für die Vitamine A und E, Carotinoide sowie verschiedene Aromachemikalien.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – Neben der abgeschalteten Citral-Anlage sind derzeit auch die Anlagen für Vitamin A und E wegen planmäßiger Wartungsarbeiten abgestellt. Das Unternehmen kann diese Anlagen erst wieder in Betrieb nehmen, wenn die Zulieferung von Citral wiederhergestellt ist und die entsprechenden Zwischenprodukte für Vitamine A und E verfügbar sind.

Da die Aufräumarbeiten, die anschließende Inspektion, die Reparatur und die Wiederinbetriebnahme der Citral-Anlage mehrere Wochen in Anspruch nehmen werden, muss BASF die Force Majeure nun auf Vitamin A und E und bedingt hierdurch auch auf mehrere Carotinoid-Produkte ausweiten.

Die Folgen der Force Majeure für Unternehmen und Kunden werden derzeit bewertet. BASF implementiert zeitgleich Maßnahmen, um die Auswirkungen des Vorfalls zu begrenzen.

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