Pilotprojekt für Mehrwegsystem Borealis verbannt Einwegbecher von vier Standorten in Belgien

Redakteur: MA Alexander Stark

Ein neues Pilotprojekt soll die Vorteile eines Wiederverwendungs- und Recyclingsystems mit doppelt geschlossenem Kreislauf für Getränkebecher testen. Borealis beteiligt sich federführend daran und will damit einen nachhaltigeren und wirtschaftlich praktikablen Ersatz für Einwegbecher demonstrieren.

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Borealis verbannt im Rahmen seines „Close The Loop“-Pilotprojekts Einwegbecher von vier Standorten in Belgien.
Borealis verbannt im Rahmen seines „Close The Loop“-Pilotprojekts Einwegbecher von vier Standorten in Belgien.
(Bild: Borealis)

Wien/Österreich – An vier Standorten von Borealis in Belgien werden jährlich 1,5 Millionen Einwegbecher verwendet. Mit dem Projekt „Borealis Closes The Loop“ ersetzt das Unternehmen, zusammen mit Partnern entlang der Wertschöpfungskette, diese künftig durch 30.000 wiederverwendbare Ecocore-Becher.

Dem Motto von „Reduzieren – Wiederverwenden – Recyceln“ folgend, reduziert das Pilotprojekt zunächst den Materialaufwand durch die extrem leichtgewichtigen Becher. Diese werden anschließend wiederverwendet, um ihre Lebensdauer zu maximieren, bevor versucht wird, sie wieder zu Bechern zu recyceln. Dieser doppelt geschlossene Kreislauf ist die jüngste Innovation des Unternehmens im Rahmen seiner Initiativen zur Förderung der Kunststoff-Kreislaufwirtschaft. Borealis stößt damit in der Hierarchie der Abfallwirtschaft in die Bereiche „Reduzieren“ und „Wiederverwenden“ vor und nutzt die eigenen Standorte, um die Vorteile zu demonstrieren. Durch die Nutzung eines doppelt geschlossenen Kreislaufs will das Pilotprojekt ein nachhaltigeres und wirtschaftlich praktikableres Wiederverwendungskonzept umsetzen.

Die aus dem Pilotprojekt gewonnenen Ergebnisse und Erkenntnisse werden dokumentiert und veröffentlicht, um zu zeigen, wie robuste Wiederverwendungssysteme entworfen und konfiguriert werden können, die Einwegmodellen überlegen sind. Der Konzern will seine Kunden und Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette auch in Zukunft durch die Einbindung weiterer Closed-Loop-Systeme unterstützen.

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