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Eine Marke der PROCESS Gruppe

US-Generikasparte Boehringer Ingelheim verkauft Roxane für weniger Geld als erwartet

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Boehringer Ingelheim hat sich von seiner US-Generikasparte Roxane getrennt. Nach Informationen der Wirtschaftswoche und Handelsblatt Online konnte das Pharmaunternehmen das Geschäftsfeld nicht wie geplant verkaufen. Statt der angestrebten 2,65 Milliarden Dollar zahlt Hikma Pharmaceuticals über eine halbe Milliarde Dollar weniger.

Blick auf das Boehringer Ingelheim Center – die Zentrale des Unternehmens in Ingelheim.
Blick auf das Boehringer Ingelheim Center – die Zentrale des Unternehmens in Ingelheim.
(Bild: Boehringer Ingelheim)

Frankfurt – Der Arzneimittelhersteller Hikma Pharmaceuticals zahlte nur 535 Milliarden Dollar, da Boehringer mit Nachahmermedikamenten im vergangenen Jahr weniger Umsatz als angenommen machte. Ursprünglich hatten beide Seiten bereits im Juli 2015 das Geschäft vereinbart.

Die Übernahme wird sich allerdings erst im Jahr 2017 positiv auf die Geschäftszahlen von Hikma auswirken. In diesem Jahr werde laut Handelsblatt Online „die Übernahme den Gewinn je Aktie leicht verwässsern“. Auch im nächsten Jahr wird die Generikasparte noch nicht die erwarteten Zahlen erzielen, da Roxane seinen Großhändlern hohe Rabatte aufgrund von Wettbewerbsdruck gewähren musste.

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