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Lünendok-Liste 2018

Bilfinger erneut auf Platz eins der deutschen Industriedienstleister

| Redakteur: Tobias Hüser

Unter den Industriedienstleistern belegt Bilfinger zum zehnten Mal in Folge den Spitzenplatz.
Unter den Industriedienstleistern belegt Bilfinger zum zehnten Mal in Folge den Spitzenplatz. (Bild: Bilfinger)

Im Ranking der Top-Industriedienstleister in Deutschland belegt Bilfinger zum zehnten Mal in Folge den ersten Platz. Dies ist das Ergebnis der Lünendonk-Liste, die von Lünendonk & Hossenfeld jährlich erstellt wird. Mit rund einer Milliarde Inlandsumsatz erzielte Bilfinger 2017 etwa ein Viertel mehr als der Zweitplazierte. Auf Platz zwei und drei folgen Wisag Industrie Service und Remondis Maintenance & Service.

Frankfurt am Main – Beim weltweiten Gesamtumsatz liegt Bilfinger im Vergleich der Top drei um mehr als das Vierfache vor den Nächstplatzierten. Inklusive des Auslandsgeschäfts generierte der Multidienstleister eine Jahresleistung von über 4 Milliarden Euro. Bilfinger deckt als Industriedienstleister alle Anforderungen im Lebenszyklus einer Anlage ab: vom Engineering über Fertigung und Montage bis zum Betrieb mit umfassender Instandhaltung, großen Turnarounds und Um- und Ausbaumaßnahmen. Im Bereich der Instandhaltung hat Bilfinger sein gesamtes Fachwissen im Bilfinger Maintenance Concept (BMC) gebündelt.

Die Industrieservice-Unternehmen in Deutschland steigerten ihre Umsätze im Geschäftsjahr 2017 mit im Durchschnitt 3,5 % so stark wie seit 2011 nicht mehr. Gründe hierfür sind unter anderem der aufgelaufene Investitionsstau in der Instandhaltung von Produktionsanlagen, die gute Konjunktur und die steigende Nachfrage nach Standortdienstleistungen. Für die kommenden Jahre erwarten die 20 größten Dienstleister einen Anstieg des durchschnittlichen Wachstums auf 5,3 bis 6,4 % pro Jahr. Ohne den Fachkräftemangel wäre das Wachstum der führenden Dienstleister noch deutlicher angestiegen. Bereits heute wird die Unternehmensentwicklung überwiegend durch das erschwerte Gewinnen von Personal begrenzt.

Wer folgt auf nach Bilfinger?

Auf Rang zwei hinter Bilfinger folgt die Wisag Industrie Service mit einem Plus von 30 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Der Jahresumsatz liegt nun bei 770 Millionen Euro. Auf Listenplatz drei folgt die Remondis Maintenance & Services, die mit den Tochtergesellschaften Xervon und Buchen am Markt agiert. Remondis steigerte den Umsatz um 15 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Demnach generieren drei Unternehmen in dem stark fragmentierten Markt jeweils mehr als 500 Millionen Euro Jahresumsatz.

Auch Leadec kehrt mit einem Umsatzplus von 5,3 % auf jetzt 380 Millionen Euro auf einen Wachstumskurs zurück. Das Unternehmen, das bis Januar 2017 unter dem Namen Voith Industrial Service firmierte, berichtet erstmals ohne die Kennzahlen der Schwestergesellschaft Veltec, die im Schwerpunkt Leistungen für die Prozessindustrie erbringt. Auf Rang fünf folgt Hertel mit einem geschätzten Jahresumsatz von 265 Millionen Euro. Das Unternehmen ist seit 2015 Teil der Altrad-Gruppe aus Frankreich.

Kraftanlagen München neu im Ranking

Die Weber-Unternehmensgruppe aus Pulheim bei Köln generierte einen stabilen Umsatz von 263 Millionen Euro. Mit einem ursprünglichen Schwerpunkt im Rohrleitungsbau gehört die Weber-Gruppe heute zu den wichtigsten Instandhaltungsdienstleistern im Industrieservice.Neu im Ranking ist die Kraftanlagen München auf Rang sieben mit 257 Millionen Euro, die erstmals die Listen-Kriterien erfüllte. Das Unternehmen ist unter anderem in der Energie- und Kraftwerkstechnik, im Rohrleitungsbau und Industrieanlagen tätig. Auf Rang neun folgt die Kiel Industrial Services mit Sitz in Wesseling bei Köln. Das Unternehmen erzielte 188,7 Millionen Euro in den Geschäftsfeldern Engineering, Rohrleitungs- und Kesselbau, Montage und Turnaround.

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