Nachhaltigere Kosmetikverpackungen Beiersdorf setzt verstärkt auf erneuerbares Polypropylen

Redakteur: Alexander Stark

Der Kosmetikkonzern Beiersdorf will künftig zertifiziertes, erneuerbares Polypropylen (PP) aus dem Portfolio von Sabic für seine Hautpflegeprodukte verwenden.

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Zusammen mit Beiersdorf arbeitet Sabic an der Entwicklung nachhaltiger Kosmetikverpackungen aus zertifiziertem erneuerbarem Polypropylen.
Zusammen mit Beiersdorf arbeitet Sabic an der Entwicklung nachhaltiger Kosmetikverpackungen aus zertifiziertem erneuerbarem Polypropylen.
(Bild: Sabic)

Sittard/Niederlande – Ab 2021 sollen biobasierte Kunststoffe der zweiten Generation von Sabic in den Kosmetikverpackungen von Beiersdorf verwendet werden. Die neuen Verpackungsprodukte sollen auf fossilen Rohstoffen basierendes PP ersetzen.

Die zertifizierten erneuerbaren Polymere, einschließlich verschiedener PP- und Polyethylen (PE)-Materialien, werden aus tier- und palmölfreien erneuerbaren Rohstoffen gewonnen, wie Tallölabfälle aus dem Holzschliffprozess in der Papierindustrie, die nicht in direktem Wettbewerb mit den Produktionsquellen für Nahrungs- und Futtermittel stehen. Für Michael Becker, Leiter der globalen Verpackungsentwicklung bei Beiersdorf, stellt der Einsatz nachwachsender Rohstoffe in den Produktverpackungen einen wichtigen Hebel zur Reduzierung der Kohlendioxidemissionen des Unternehmens und zur Verbesserung seines ökologischen Fußabdrucks dar.

Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsagenda Care Beyond Skin mit ehrgeizigen Zielen, die bis 2025 umgesetzt werden sollen, will Beiersdorf seine Verpackungen zu 100 % wiederbefüllbar, wiederverwendbar oder recyclingfähig machen, den Anteil von Recyclingmaterial in Kunststoffverpackungen auf 30 % erhöhen und den Einsatz von fossilem Neukunststoff um 50 % reduzieren (im Vergleich zu 2019).

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