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Process-Net Medaille

Begehrte Auszeichnung geht an Verfahrenstechniker

| Redakteur: Dominik Stephan

Prof. Dr. Dr. h.c. Frerich Keil (links) von der TU Hamburg-Harburg wurde für seine international anerkannten wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der chemischen Verfahrenstechnik mit der Gerhard Damköhler-Medaille ausgezeichnet. Prof. Dr.-Ing. Andreas Seidel-Morgenstern (rechts) vom Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg wurde als einer der profiliertesten und produktivsten Wissenschaftler auf dem Gebiet der thermischen Verfahrenstechnik mit der Emil Kirschbaum-Medaille geehrt.In der Mitte Dr. Andreas Förster, Geschäftsleiter von ProcessNet
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Prof. Dr. Dr. h.c. Frerich Keil (links) von der TU Hamburg-Harburg wurde für seine international anerkannten wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der chemischen Verfahrenstechnik mit der Gerhard Damköhler-Medaille ausgezeichnet. Prof. Dr.-Ing. Andreas Seidel-Morgenstern (rechts) vom Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg wurde als einer der profiliertesten und produktivsten Wissenschaftler auf dem Gebiet der thermischen Verfahrenstechnik mit der Emil Kirschbaum-Medaille geehrt.In der Mitte Dr. Andreas Förster, Geschäftsleiter von ProcessNet (Bild: Dechema/Daniel Elke)

Spitzenforschung gibt es auch in der Prozesstechnik: Auf der Process-Net-Jahrestagung und 32. Jahrestagung der Biotechnologen der Dechema wurden zwei Verfahrenstechniker für ihre Forschungsleistungen geehrt: Prof. Dr. Frerich Keil von der TU Hamburg-Harburg wurde für seine international anerkannten wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der chemischen Verfahrenstechnik mit der Gerhard Damköhler-Medaille ausgezeichnet.

Aachen (DST) –Prof. Dr.-Ing. Andreas Seidel-Morgenstern vom Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg bekam als einer der profiliertesten und produktivsten Wissenschaftler auf dem Gebiet der thermischen Verfahrenstechnik die Emil Kirschbaum-Medaille verliehen. Diese Auszeichnungen herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Prozesstechnik und Verfahrensentwicklung würdigen. Seine Arbeiten zu Adsorption und Trennung komplexer Moleküle und von Enantiomeren durch Kristallisation und Chromatographie sind weltweit anerkannt. Seine innovativen Ansätze zur Charakterisierung von Phasengleichgewichten und Transportvorgängen haben die Verfahrenstechnik nachhaltig beeinflusst. In seinen aktuellen Forschungsarbeiten beschäftigt er sich unter anderem mit der technischen Aufarbeitung von Artemisnin, einem Malariawirkstoff.

Die Emil-Kirschbaum-Medaille wird mindestens alle drei Jahre für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der thermischen Verfahrenstechnik vergeben.

Von der Kinetik zur Reaktoroptimierung

Prof. Dr. Dr.h.c. Frerich Keil von der TU Hamburg-Harburg wurde für seine international anerkannten wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der chemischen Verfahrenstechnik mit der Gerhard Damköhler-Medaille ausgezeichnet.

Seine Arbeiten zur molekularen Modellierung katalytischer Reaktionen und zu Transportprozessen in porösen Medien ermöglichten ein grundlegendes Verständnis der chemischen Reaktionsabläufe. Sie bildeten die Basis für eine computergestützte Reaktoroptimierung. Frerich Keil etablierte neue Messmethoden in der chemischen Kinetik und leistete Pionierarbeiten bei der Modellierung von Ultraschallreaktoren.

Die Gerhard-Damköhler-Medaille wird mindestens alle drei Jahre für besondere Leistungen bei der Modellentwicklung und der Maßstabsvergrößerung in der chemischen Verfahrenstechnik vergeben.

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