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Fokus auf Kernaktivitäten

Bayer schließt Verkauf seiner Currenta-Anteile ab

| Redakteur: Alexander Stark

Die Veräußerung des 60-%igen Anteils von Bayer am Chempark-Betreiber Currenta an von Mira geführte Fonds ist abgeschlossen. Der Gesamtunternehmenswert beträgt 3,5 Milliarden Euro.

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Bayer schließt den Verkauf seiner Currenta-Anteile an Macquarie Infrastructure and Real Assets ab.
Bayer schließt den Verkauf seiner Currenta-Anteile an Macquarie Infrastructure and Real Assets ab.
(Bild: Currenta)

Leverkusen – Bereits im August haben Bayer und Macquarie Infrastructure and Real Assets (Mira) eine Vereinbarung über den Verkauf der Anteile an Currenta vereinbart. Mittlerweile sind die Bedingungen für die Transaktion erfüllt – einschließlich der Zustimmung der zuständigen Behörden. Hintergrund für die Veräußerung der Anteile sind im Wesentlichen die veränderte Position des Chemiekonzerns als Kunde im Chempark nach der Ausgründung von Covestro sowie die Fokussierung des Unternehmens auf seine Kernaktivitäten.

Mira, der weltweit größte Infrastruktur-Investor, ist seit 30 Jahren in Deutschland tätig und verfügt über umfangreiche Erfahrung in den Kerngeschäftsfeldern von Currenta. Dazu zählen die Bereiche Versorgung, Transport, Logistik, Lagerung, Abfallwirtschaft und andere Entsorgungsleistungen. Dr. Hartmut Klusik, Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor von Bayer erklärte, dass Mira langfristig orientiert sei und auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Currenta ein verlässlicher Arbeitgeber sein werde. Bayer hatte sich mit dem Investor auf langfristige Dienstleistungs- und Versorgungsverträge geeinigt. Sein Unternehmen werde auch weiterhin eng mit dem Dienstleister zusammenarbeiten, betonte Klusik.

Currenta managt und betreibt Infrastruktur, Energieversorgung und weitere wesentliche Dienstleistungen in den Chemparks in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen. Das Unternehmen wird, einschließlich eines von Bayer übertragenen Immobilienportfolios, vor Abzug der Nettoverschuldung und der Pensionsverpflichtungen mit einem Gesamtunternehmenswert von 3,5 Milliarden Euro bewertet. Zusätzlich veräußert Bayer ein umfangreiches Paket von Liegenschaften und Infrastruktur für 180 Millionen Euro an die Currenta-Gruppe, um diese zu stärken.

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