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Biokraftstoffe Batterie und Wasserstoff statt Biosprit: Warum die Politik schon entschieden hat

Redakteur: Dominik Stephan

Der Antrieb der Zukunft ist nicht nur eine technologische Frage: Die Politik will mit gewaltigen Subventionen den Anteil batterieelektrischer Autos im Straßenverkehr erhöhen. Auf lange Sicht haben die Befürworter der Brennstoffzelle große Hoffnungen. Und die Biokraftstoffe? Die könnten ausgerechnet durch das Bundesumweltministerium aus dem Markt gedrängt werden.

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(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Die Klimaziele der EU sprechen eine deutliche Sprache: Um 60 % soll der CO2-Ausstoß gegenüber dem Jahr 1990 sinken. Diese durchaus ambitionierten Vorgaben gehen weit über das hinaus, was sogar grüne Politiker vor wenigen Monaten für möglich gehalten hätten. Und: Sie verlangen auch Deutschland enorme Anstrengungen ab. Zwar sind die Emissionen der Bundesrepublik nach der Wiedervereinigung über Jahre stark zurück gegangen, doch hat sich dieser Trend seit einigen Jahren in eine Art Seitwärtsbewegung verwandelt.

Ein Sektor, der besonders in den Fokus rückt, ist dabei der Verkehr. Während Kaufprämien und -Anreize batterieelektrische Fahrzeuge attraktiv machen sollen, bleibt das Problem des Güter- und Lasttransports. Alleine die in Deutschland zugelassenen drei Millionen LKW verbrauchen zwei Drittel des im Land verkauften Dieselkraftstoff. Und: Trotz entsprechender Versuche und Prototypen gelten die Brummis als schwer zu elektrifizieren.