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Wasserstoff und Wärmepumpe BASF und Siemens gehen strategische Partnerschaft für Einsatz CO2-armer Technologien ein

Redakteur: Alexander Stark

Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft wollen BASF und Siemens Energy die kommerzielle Umsetzung neuer Technologien zur Senkung von Treibhausgasemissionen beschleunigen. Im Fokus der Gespräche stehen mehrere Pilotprojekte am Standort Ludwigshafen. Der BASF-Stammsitz ist weltweit einer der größten Produktionsstandorte der chemischen Industrie.

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Eine Modernisierung des elektrischen Netzes am Standort Ludwigshafen unter Einbeziehung des digitalen und CO2-optimierten Produktportfolios von Siemens Energy soll geprüft werden.
Eine Modernisierung des elektrischen Netzes am Standort Ludwigshafen unter Einbeziehung des digitalen und CO2-optimierten Produktportfolios von Siemens Energy soll geprüft werden.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – Mit diesen Großprojekten wollen BASF und Siemens CO2-arme Technologien vorantreiben: Der Bau eines PEM-Elektrolyseurs (Proton Exchange Membrane) für die Wasserstoffproduktion mit einer Leistung von 50 Megawatt und der Möglichkeit modularer Erweiterungen sowie der Einbau einer Hochtemperatur-Wärmepumpe in eine Produktionsanlage mit einer thermischen Leistung von 50 Megawatt, die Abwärme zur Erzeugung von Prozessdampf nutzt. Zudem soll eine Modernisierung des elektrischen Netzes am Standort Ludwigshafen unter Einbeziehung des digitalen und CO2-optimierten Produktportfolios von Siemens Energy evaluiert. Darüber hinaus werden Potenziale einer gemeinsamen System- und Katalysatorentwicklung zur Steigerung der Effizienz von Elektrolyseanlagen (PEM-Elektrolyse) sowie eine Zusammenarbeit bei der Stromerzeugung aus Windenergie geprüft.

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Der Chemiekonzern steuert seine Aktivitäten zur weiteren Absenkung der Treibhausgasemissionen seit 2018 im Rahmen eines Carbon Managements. Bis zum Jahr 2030 soll die absolute Höhe der BASF-Emissionen das Niveau des Jahres 2018 nicht überschreiten. Aufgrund eines geplanten deutlichen Zuwachses der erzeugten Produktmengen bedeutet dies dem Unternehmen zufolge eine weitere Senkung der spezifischen Emissionen von voraussichtlich 30 % je produzierter Einheit im betrachteten Zeitraum. Mit Verfügbarkeit neu entwickelter Technologien und durch die vermehrte Nutzung erneuerbarer Energie will das Unternehmen seine Emissionen nach 2030 auch absolut weiter senken.

BASF und Siemens Energy haben ein Memorandum of Understanding über die strategische Partnerschaft unterzeichnet, in deren Mittelpunkt die Unterstützung des Chemieunternehmens beim Erreichen Klimaziele steht. Die Partner wollen die identifizierten Pilotprojekte schnellstmöglich auf technische und ökonomische Machbarkeit prüfen, um den notwendigen Investitionsbedarf fundiert quantifizieren zu können und die Umsetzung der unter den geltenden Rahmenbedingungen realisierbaren Pilotprojekte zu starten.

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