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Ergebnis über Markterwartungen BASF legt vorläufige Zahlen zum 2. Quartal 2020 vor

| Redakteur: MA Alexander Stark

BASF hat vorläufige Zahlen zum Geschäftsverlauf im 2. Quartal 2020 vorgelegt. Der Umsatz sank demnach in diesem Zeitraum um 12,4 % auf 12.680 Millionen Euro (2. Quartal 2019: 14.478 Millionen Euro).

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Das Ebit der BASF-Gruppe im 2. Quartal 2020 lag mit voraussichtlich 59 Millionen Euro deutlich unter dem Wert des Vorjahresquartals.
Das Ebit der BASF-Gruppe im 2. Quartal 2020 lag mit voraussichtlich 59 Millionen Euro deutlich unter dem Wert des Vorjahresquartals.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – Das operative Ergebnis von BASF im 2. Quartal 2020 lag angesichts des schwierigen Umfelds über den Markterwartungen. So erzielte die Gruppe ein Ebit vor Sondereinflüssen von voraussichtlich 226 Millionen Euro. Das Ergebnis liegt jedoch deutlich unter dem Wert des Vorjahresquartals (2. Quartal 2019: 995 Millionen Euro).

Der Rückgang des Ebit vor Sondereinflüssen resultiert aus den im Vergleich zum Vorjahresquartal signifikant gesunkenen Ergebnissen der Segmente Materials, Surface Technologies, Chemicals und Industrial Solutions. Der Nachfragerückgang aus der Automobilbranche – der wichtigsten Kundenindustrie des Unternehmens – war hierfür wesentlich. Gegenläufig wirkten Ergebnissteigerungen gegenüber dem Vorjahresquartal im Segment Nutrition & Care sowie in Sonstige. Das Ergebnis des Segments Agricultural Solutions lag auf dem Niveau des Vorjahresquartals.

Das Ebit der BASF-Gruppe im 2. Quartal 2020 lag mit voraussichtlich 59 Millionen Euro deutlich unter dem Wert des Vorjahresquartals (2. Quartal 2019: 507 Millionen Euro).

Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen der Gruppe, das aufgrund einer nicht zahlungswirksamen Wertberichtigung der Beteiligung Wintershall Dea voraussichtlich –878 Millionen Euro beträgt, unterschreitet deutlich die aktuellen Analystenschätzungen sowie den Wert des Vorjahresquartals (2. Quartal 2019: 5954 Millionen Euro). Die Wertberichtigung in Höhe von rund 800 Millionen Euro resultiert aus niedrigeren Öl- und Gaspreisprognosen sowie veränderten Einschätzungen von Reserven. Im Vorjahresquartal enthielt das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen einen Buchgewinn in Höhe von 5684 Millionen Euro aus der Entkonsolidierung von Wintershall nach dem Zusammenschluss von Wintershall und DEA zum 1. Mai 2019.

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