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250-Millionen-Euro-Investition BASF erhöht Herbizid-Produktion in den USA

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

BASF hat seine Produktionsstätte für das Herbizid Dicamba in Beaumont im US-Bundesstaat Texas erweitert. Dicamba ist der Hauptwirkstoff im neuesten BASF-Herbizidprodukt Engenia, das im Dezember 2016 von der US-Umweltschutzbehörde EPA zugelassen wurde. Der Chemiekonzern investierte mehr als 250 Millionen Euro in die Erweiterung – es ist die bisher größte Investition des Unternehmens in Produktionsanlagen für den Pflanzenschutz.

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Durch die Erweiterung der Anlage in Beaumont kann die Produktionskapazität von Dicamba um 50 % gesteigert werden.
Durch die Erweiterung der Anlage in Beaumont kann die Produktionskapazität von Dicamba um 50 % gesteigert werden.
(Bild: BASF)

Beaumont/USA – BASF will Landwirten den Zugang zu modernen Technologien für verbesserte Unkrautbekämpfung ermöglichen. Die Erweiterung der Anlage in der US-Stadt Beaumont unterstützt die Strategie des Unternehmens, die Produktionsmengen von Dicamba zu erhöhen.

BASF blickt auf mehr als 50 Jahre technische Expertise mit Dicamba zurück und arbeitet fortwährend daran, die Leistung, Wirksamkeit und zielgenaue Anwendung des Moleküls zu verbessern. „Durch die Erweiterung können wir die Produktion von Dicamba um mehr als 50 % steigern“, sagt Markus Heldt, Leiter des BASF-Unternehmensbereichs Crop Protection. Derzeit sorgt BASF für mehr als die Hälfte des weltweiten Angebots an Dicamba.

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Herbizide mit neuen Wirkmechanismen

Das Herbizid Engenia enthält ein völlig neu formuliertes Dicamba-Molekül, das als Bapma-Salz bekannt ist und speziell für Dicamba-tolerante Sojabohnen und Baumwolle entwickelt wurde. „Wir reagieren mit der erfolgreichen Markteinführung von Engenia auf den Bedarf unserer Kunden nach einfachen, verlässlichen Herbizid-Lösungen. Um Landwirten flexible und effektive Unkrautbekämpfungsmethoden anzubieten, erweitern wir unser Angebot an Herbiziden mit den technologisch am weitesten entwickelten Formulierungen. Landwirte können von uns bald weitere Dicamba-Lösungen erwarten, die neue Mischungen oder Wirkmechanismen beinhalten“, sagte Paul Rea, Senior Vice President des Unternehmensbereichs Crop Protection für die Region Nordamerika.

Während der letzten fünf Jahre hat BASF mehr als 342 Millionen Euro investiert, um die Gesamtkapazität des Produktionsstandorts in Beaumont zu erweitern. „Zusätzlich zu den Investitionen am Standort Beaumont hat BASF mehr als 268 Millionen Euro in acht weitere nordamerikanische Produktionsanlagen für Agrarprodukte und Anlagen, die unser Geschäft unterstützen, investiert. Insgesamt zeigen diese Investitionen, wie sich BASF für die wirtschaftliche Entwicklung in den Gemeinden und Regionen, in denen wir tätig sind, engagiert“, fasste Rea zusammen. Die Einführung von Engenia in den USA markiert den Start der weltweiten Vermarktung des Produkts. In naher Zukunft werden auch Märkte in Lateinamerika das neue Herbizid anbieten.

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