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Leitfaden zu Nachhaltigkeit Auszubildende werden zu Nachhaltigkeitsexperten

Redakteur: M.A. Manja Wühr

Frankfurt am Main – Wer seine Nachhaltigkeitsstrategie erfolgreich im Unternehmen umsetzen will, muss alle Mitarbeiter auf diesem Weg mitnehmen – auch die Auszubildenden. Um das anspruchsvolle Thema für die Arbeitswelt greifbar zu machen, hat die Nachhaltigkeitsinitiative Chemie3 einen Leitfaden veröffentlicht.

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Der hessische Regionalbeirat des Projektes ANLIN v.l.n.r.: Marny Schröder (Provadis), Dr. Frank-Peter Hopp (PES), Dr. Eva Kaufmann (PES), Roger Jung (Sanofi), Yvonne Schneider (Clariant), Daniel Schubert (HessenChemie), Eva Bergauer (IHK), Martin Kersten (Habich’s Söhne), Heike Blaum (VCI), Stefan Ehrhard (Provadis), Marlene Haas (IHK), Dr. Karsten Rudolf (Provadis), Osman Ulusoy (IG BCE).
Der hessische Regionalbeirat des Projektes ANLIN v.l.n.r.: Marny Schröder (Provadis), Dr. Frank-Peter Hopp (PES), Dr. Eva Kaufmann (PES), Roger Jung (Sanofi), Yvonne Schneider (Clariant), Daniel Schubert (HessenChemie), Eva Bergauer (IHK), Martin Kersten (Habich’s Söhne), Heike Blaum (VCI), Stefan Ehrhard (Provadis), Marlene Haas (IHK), Dr. Karsten Rudolf (Provadis), Osman Ulusoy (IG BCE).
(Bild: Provadis Partner für Bildung und Beratung)

Der Leitfaden beinhaltet Empfehlungen und Umsetzungshilfen zur Implementierung von Nachhaltigkeit in die Berufsausbildung für die gesamte Branche. Im Mittelpunkt stehen die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit Ökonomie, Ökologie und Soziales sowie die 17 Ziele nachhaltiger Entwicklung, die in der Agenda 2030 festgehalten sind.

Ausgangspunkt für die Entstehung des Leitfadens war das Projekt „ANLIN“ (Ausbildung fördert Nachhaltigkeit in der Industrie), das im Jahr 2016 an den Start gegangen ist. Für Projektpartner Provadis war der Schlüssel zum Erfolg die Kombination aus Personal- und Organisationsentwicklung. Nicht nur die Auszubildenden sollten lernen, ihr eigenes Verhalten zu reflektieren, ihre gesellschaftliche Verantwortung zu verstehen und die Bedeutung von Nachhaltigkeit im Berufs- und Privatleben zu verinnerlichen. Auch die Betriebe selbst sollten mitziehen, Prozesse kritisch hinterfragen, Veränderungen mittragen, Strukturen umdenken und damit zu nachhaltigen Lernorten der Industrie werden.

„Wenn Azubis sich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen, haben die Ausbildungsbetriebe den Vorteil, dass sie über motivierte, mitdenkende und ökologisch wertvolle Mitarbeiter verfügen, die auch später im Sinne des Unternehmens in Bezug auf den ökologischen Fußabdruck arbeiten bzw. wirken. Dies kann sich auch positiv auf die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens auswirken. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sich auch ältere Mitarbeiter ein Beispiel an der jüngeren Generation nehmen können“, wird Marko Rohde, Ausbildungsleiter, Magna Powertrain, im Leitfaden zitiert. Dank des erfolgreichen Projektabschlusses bietet Provadis ab 2020 Unternehmen individuelle Qualifizierungskonzepte für „Nachhaltigkeit im Betrieb“ an.

Den Leitfaden „Ausbildung fördert Nachhaltigkeit in Unternehmen der chemischen Industrie“ finden Sie hier.

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