Ausbildungsstart Chemie- und Pharmaindustrie

Ausbildung auf hohem Niveau – dem Fachkräftemangel selbst Paroli bieten

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Infraserv Höchst, die Betreibergesellschaft des Industrieparks, begrüßt 45 Auszubildende, bei dem Spezialchemieunternehmen Clariant starten 35 Auszubildende in das Berufsleben. Auch die im Industriepark ansässigen Unternehmen AkzoNobel Industrial Chemicals, Basell Polyolefine, Bayer CropScience, Bilfinger Mainteance, Celanese, Daikin Refrigerants Europe, Grillo, die Höchster Pensionskasse, Infraserv Logistics, Kuraray Europe sowie Provadis selbst haben in diesem Jahr Ausbildungsplätze für junge Menschen bereitgestellt. Provadis bildet auch im Auftrag von Unternehmen außerhalb des Industrieparks aus, darunter sind Coca-Cola, die Commerzbank, Continental, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Fresenius.

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Die größte Gruppe unter den Berufsanfängern stellen die 120 angehenden Chemikanten. Sie wollen in ihrer Ausbildung lernen, wie man chemische Produktionsprozesse vorbereitet, durchführt und kontrolliert. Auch 59 Chemie- und 31 Biologielaboranten sind unter den Auszubildenden. Die naturwissenschaftlich und technisch geprägten Berufe bilden den Schwerpunkt im Ausbildungsjahrgang bei Provadis, neben den Tätigkeiten in Chemie und Pharmazie gehören auch Elektroniker, Industriemechaniker und Mechatroniker zu den besonders gefragten Ausbildungsberufen.

172 neue Azubis für Merck

Bei Merck öffneten sich am 1. September die Werkstore für 172 junge Erwachsene, die in 19 Berufen ausgebildet werden. Die Vielfalt an Ausbildungsgängen ist bei Merck seit jeher groß. Laborberufe stellen traditionell die personell stärkste Gruppe. Als Biologie-, Chemie- oder Physiklaborant starten in diesem Jahr 51 junge Menschen. Fast genauso viele (49) wollen Chemikant, Pharmakant oder Fachkraft für Chemietechnik werden. 39 Auszubildende haben sich für einen der angebotenen kaufmännischen Berufe entschieden. Auf ihre Ausbildung freuen sich auch angehende Mechaniker verschiedener Fachrichtungen, Köche, Restaurantfachkräfte, Fachkräfte für Lagerlogistik oder Werkfeuerwehrleute.

Lanxess bildet 140 Jugendliche aus

Beim Spezialchemie-Konzern Lanxess haben an den drei Niederrheinstandorten sowie in Brunsbüttel zum 1. September insgesamt 140 junge Menschen eine Ausbildung begonnen. Die Berufsanfänger verteilen sich auf sieben naturwissenschaftliche, technische und kaufmännische Ausbildungsberufe sowie einen dualen Studiengang. Die Quote der weiblichen Berufsstarter beträgt in diesem Jahr zehn Prozent. Rund 3000 Interessenten hatten sich zuvor auf einen Ausbildungsplatz beim Spezialchemie-Konzern beworben.

In Leverkusen starten 74, in Dormagen 20, in Krefeld-Uerdingen 44 sowie in Brunsbüttel zwei junge Menschen ins Berufsleben.

105 Berufsanfänger haben sich für naturwissenschaftliche Berufe, zum Beispiel den des Chemikanten, entschieden. Elf Nachwuchskräfte wählten eine kaufmännische Ausbildung und 24 erlernen einen technischen Beruf, etwa den des Industriemechanikers. Zusätzlich erfolgen vier Einstellungen im Rahmen der Ausbildungsorientierung „X Once“, die junge Menschen zwölf Monate lang auf eine spätere Ausbildung vorbereitet.

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