Erneuerbarer Wasserstoff Air Products startet Pilotprojekt für Wasserstoff mit Herkunftsnachweis

Redakteur: MA Alexander Stark

Air Products hat ein Pilotprojekt zu Herkunftsnachweisen für nachhaltigen, erneuerbaren Wasserstoff gestartet. Das Gas wird in den Niederlanden im Rahmen des Certif-Hy-Programms produziert. Es handelt sich um einen der ersten derartigen Herkunftsnachweise in Europa, so das Unternehmen.

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Air Products startet ein europaweites Projekt zur Zertifizierung von erneuerbarem Wasserstoff.
Air Products startet ein europaweites Projekt zur Zertifizierung von erneuerbarem Wasserstoff.
(Bild: Air Products)

Hattingen; Rotterdam – Die Zertifikate sind geplant für Wasserstoff der Chloralkali-Elektrolyse-Anlage von Nouryon (ehemals Akzo Nobel Specialty Chemicals) in Rotterdam, die Windenergie als Teil ihres Energiemix einsetzt. Die erneuerbare Energie stammt vom kürzlich fertiggestellten Windpark von Krammer and Bouwdokken in den Niederlanden. Nach der Herstellung wird der Wasserstoff von Air Products aufbereitet und anschließend der bestehenden Pipeline in Rotterdam für die kommerzielle Verwendung zugeführt.

Im Rahmen des Pilotprojektes werden zwei Kunden aus dem Energiesektor Herkunftsnachweise für erneuerbaren Wasserstoff erhalten. Hierbei handelt es sich um H2 Mobility Deutschland, Betreiber eines Wasserstoff-Tankstellennetzwerks in Deutschland, sowie die Londoner Verkehrsverbundsorganisation Transport of London, die Wasserstoffbusse in der britischen Hauptstadt betreibt.

Das Projekt ist Teil der Certif-Hy-Initiative, die das europaweit erste Herkunftsnachweis-Programm für kohlenstoffarmen und erneuerbaren Wasserstoff gestartet hat. Mit ihrer kontinentweiten Übertragbarkeit sollen die Herkunftsnachweise dazu beitragen, einen innovativen und transparenten Markt für Wasserstoff zu schaffen.

Die Laufzeit des Certif Hy-Pilotprogramms ist zunächst bis Mitte 2019 geplant. Finanziert wird das Programm vom Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking (FCHJU), einer Partnerschaft der Europäischen Kommission sowie der Wasserstoffindustrie und -forschungsgemeinschaft.

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