Luftzerlegungsanlage für Schwarzheide Air Liquide liefert Sauerstoff und Stickstoff für Batteriematerialproduktion von BASF

Redakteur: Alexander Stark

Das Industriegaseunternehmen Air Liquide und der Chemiekonzern BASF haben einen neuen langfristigen Vertrag über die Lieferung von Sauerstoff und Stickstoff in Schwarzheide unterzeichnet. An diesem Standort werden künftig Batteriematerialien für die E-Mobilität produziert.

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Die neue Produktionsanlage von BASF in Schwarzheide wird Kathodenmaterialien für 400.000 Elektrofahrzeuge pro Jahr herstellen.
Die neue Produktionsanlage von BASF in Schwarzheide wird Kathodenmaterialien für 400.000 Elektrofahrzeuge pro Jahr herstellen.
(Bild: Kai Abresch)

Schwarzheide – Air Liquide will am BASF-Standort in Schwarzheide rund 40 Millionen Euro in den Bau einer hochmodernen Luftzerlegungsanlage (LZA) investieren. Das Unternehmen ist bereits seit 1995 am Standort Schwarzheide tätig und betreibt dort eine Anlage zur Stickstoffproduktion. Die neue Luftzerlegungsanlage wird Sauerstoff und Stickstoff für BASF produzieren, außerdem CO2-freie Druckluft bereitstellen und soll dabei in Bezug auf Sicherheit, Effizienz und Zuverlässigkeit die höchsten Industriestandards erfüllen. Die LZA soll 2023 in Betrieb gehen und wird zudem Flüssigprodukte für den Industrial Merchant-Markt produzieren.

Die neue LZA wird der zweite große Produktionsstandort von Air Liquide für Luftgase in Ostdeutschland sein. So soll auch die zuverlässige Versorgung von Kunden in Deutschland und Polen mit Industriegasen gestärkt werden. Zwei Produktionsstandorte in Ostdeutschland und sechs in Polen ermöglichen eine Optimierung der LKW-Routen in der Region und eine Reduzierung der gefahrenen Kilometer pro Tonne gelieferten Gases. Die neue Produktionsanlage von BASF wird Kathodenmaterialien für 400.000 Elektrofahrzeuge pro Jahr herstellen. Der Fokus liegt dabei auf einer nachhaltigen Produktion durch die Integration von erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Batterierecycling.

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