Ventile und Armaturen Abriebfrei ausgekleidet: Der Kugelhahn ohne Schwachstelle

Redakteur: Dominik Stephan

Armaturen für aggressive Medien werden häufig mit hochfesten Kunststoffen ausgekleidet. Das bringt ein hohes Maß an Sicherheit, doch durch die Reibung an den Schnittstellen der bewegten Teile auch Abrieb, Verschleiß und eine kurze Lebensdauer. Ein Ventilspezialist hat sich des Themas angenommen und präsentiert erste Ergebnisse.

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(Bild: Chemvalve-Schmid)

Der neue Kugelhahn Chemball des Schweizer Unternehmens Chemvalve-Schmid kombiniert eine PFA-Auskleidung mit minimalem Verschleiß. Das Geheimnis: Bei bisherigen "Floating-Ball"-Kugelhähnen wurden Wellen und Kugeln einzeln mit PFA ummantelt, was zu Abrieb an der Schnittstelle zwischen beiden Teilen führte. Das Ergebnis: erhöhter Verschleiß und eine kürzere Lebensdauer. Beim Chemball umschließt ein einteiliger PFA-Mantel den in sich selbst beweglichen Metallkugelkern. So hat die schwimmende Kugellagerung eine Metall-auf-Metall-Verbindung zwischen Welle und Kugel, damit die Armatur abriebfrei bleibt. So ist maximale Dichtigkeit ohne PFA-Verschleiß sowie eine längere Lebensdauer gewährleistet, erklären die Ventilexperten.

Alle Kugelhähne und Absperrklappen des Herstellers sind mit einer einmaligen und unverwechselbaren Seriennummer versehen – so hat jedes Produkt quasi seine eigene besondere „Armaturen-ID“, die wie ein Pass funktioniert. Durch diese eindeutige Identifizierung kann man auch Jahre später genau nachvollziehen, welche Bauteile in welcher Armatur verwendet wurden. Alle Tests, Prüfungen und Zertifikate sind somit lückenlos rückverfolgbar.Chemvalve-Schmid

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