Mixed Reality

2D und 3D wachsen zusammen

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Mixed Reality verbindet die Welten

Auf den ersten Blick scheinen das völlig verschiedene Welten zu sein. Zunächst wird der Begriff Mixed Reality mit der 3D-Visualisierung assoziiert. Microsoft Visio und Mixed Reality verbinden die reale Anlagenwelt mit den Verfahrensfließbildern (P&IDs), die die Funktion der Prozessanlage zeigen.

Die funktionalen Zusammenhänge einer Anlage sind in dem Gewirr von verschiedenen sich kreuzenden Rohrleitungen, Behältern, Ventilen und Pumpen nicht immer sofort ersichtlich. Ausschnitte des P&IDs werden an der jeweiligen Komponente im Mixed-Reality-Szenario eingeblendet.

Insbesondere bei der Fehleranalyse kommt es aber darauf an, auf einen Blick Zusammenhänge zu erkennen, um die Gefahrenpunkte und fehlerhafte Komponenten schnell zu identifizieren. Live-Daten helfen dem Wartungsingenieur, den Status der Komponente direkt vor Ort zu erfassen und vorbereitet in die Anlage zu gehen. Die Anzeige zusätzlicher Informationen wie Beschreibung, Bedienungs-, Reparaturanleitung oder einer Wartungsanweisung spart im Büro die Suche nach dem betreffenden Ordner.

Mit einem Praxisbeispiel auf der Achema zeigt das Berliner Softwareunternehmen wie Mixed Reality im Ausbildungsbereich zum Einsatz kommt. Die 360°-Bilder geben dem Anwender das Gefühl, mitten in der Anlage zu stehen.

Points of Interest (POI) kleine Kugeln, die im Vordergrund von Behältern, Filtern und Pumpen zu schweben scheinen, ermöglichen die Interaktion in diesem Szenario. Durch Triggern der POI können weitere Informationen wie das P&ID oder die Live-Daten ein- und ausgeblendet werden.

Der Einsatz von Mixed Reality ist besonders geeignet für Schulungszwecke, für die Vorbereitung von Wartungs- und Reparatureinsätzen oder für Streaming von Live-Bildern direkt aus der Anlage.

* * Die Autorin ist Leiterin Marketing bei X-Visual, Berlin. Kontakt: Tel. +49-30-63926-126

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