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Vibrations- und Temperatursensor

Yokogawa's Sushi-Sensor kommt auf den europäischen Markt

| Redakteur: Kristin Breunig

Der Sushi-Sensor von Yokogawa misst Vibrationen und Temperaturen automatisch. Ab März 2019 soll er auch auf dem europäischen Markt eingeführt werden.
Der Sushi-Sensor von Yokogawa misst Vibrationen und Temperaturen automatisch. Ab März 2019 soll er auch auf dem europäischen Markt eingeführt werden. (Bild: Yokogawa)

Ein Jahr nachdem Yokogawa seinen Sushi-Sensor auf dem japanischen Markt eingeführt hat, soll der Vibrations- und Temperatursensor im März 2019 auch nach Europa kommen. Die drahtlose Lösung der Marke Oprex wurde entwickelt, um Geräteanomalien frühzeitig zu erkennen.

Der batteriebetriebene Sensor verfügt über eine integrierte Abtast- und Kommunikationsfunktion, die speziell für die Überwachung von Vibrationen und Oberflächentemperaturen von Anlagenkomponenten entwickelt wurde. Anlagenteile wie Kompressoren, Pumpen und Motoren müssen häufig überwacht und gemessen werden. Oft liegen diese Teile an schwer zugänglichen Stellen. Aufwändig verdrahtete Geräte können hier schwer eingesetzt werden. Aus diesem Grund wächst die Nachfrage nach drahtlosen Sensoren.

Der Sushi-Sensor von Yokogawa ist drahtlos, misst Temperatur und Vibrationen automatisch und verwendet Lorawan (Long Range Wide Area Network) – ein drahtloses Netzwerkprotokoll mit niedrigem Stromverbrauch (Low-Power-Wide-Area LPWA). LPWA ist eine drahtlose Kommunikationstechnologie, die für die Fernkommunikation mit großer Reichweite bei geringem Stromverbrauch optimiert wurde. Bei Lorawan handelt es sich um ein LPWA-Protokoll, das auf einem offenen Standard basiert und von der Lora Alliance mit mehr als 500 IoT-Unternehmen und Anwendern weltweit gefördert wird.

Der für industrielle IoT-Anwendungen optimierte Sushi-Sensor ermöglicht die Online-Überwachung der Betriebsbedingungen von Geräten. Weil Anzeichen von Anomalien frühzeitig erkannt werden, sollen die Anlagenwartung verbessert und Ausfälle vermieden werden, so Yokogawa.

Durch seine Kompaktheit und sein geringes Gewicht ist der Sensor zur Montage an allen Anlagenteilen geeignet. Er unterstützt die Nahfeld-Funkverbindung (NFC), die eine Sensoreinstellung und die Überwachung des Sensorzustands über eine entsprechende App von einem Smartphone aus ermöglicht. Diese Technologie eignet sich für die Kommunikation im Nahbereich über einen Abstand von mehreren Zentimetern und ermöglicht einen schnellen Datenaustausch.

Dank der Verwendung von Lorawan können die erfassten Daten entweder über einen Cloud-Server über ein Lorawan-Gateway oder einen lokalen Server vor Ort abgerufen werden. Anwender und Wartungspersonal können so die Daten in der gesamten Anlage, aber auch von jedem anderen Ort aus überwachen. Voraussetzung ist ein Gerät mit Zugriff auf den Cloud-Server. Laut Yokogawa ist der Sushi-Sensor außerdem umweltfreundlich und robust. Aus diesem Grund eigne er sich auch zur Installation an unwirtlichen Anlagestandorten.

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