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Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz Wie Chemieunternehmen neue Geschäftsmodelle entwickeln können

Autor / Redakteur: Götz Erhardt; Michael Ulbrich / Wolfgang Ernhofer

Für Chemieunternehmen gibt es kein „Weiter so“. Klimaschutz und Regularien zwingen eine ganze Branche, nicht nur über neue Produktionsverfahren in der Kreislaufwirtschaft nachzudenken, sondern über völlig neue Geschäftsmodelle. Die Veränderungen bieten zahlreiche Chancen: Wer jetzt die richtigen Konzepte entwickelt und zukunftsträchtige Partnerschaften eingeht, kann sich eine ertragreiche Marktposition sichern.

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(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Die Diskussionen der letzten Monate um mehr Klimaschutz, weniger Umweltbelastung sowie den Green Deal, mit dem die EU-Kommission die Staaten der Europäischen Union bis 2050 klimaneutral machen will, lassen kaum Zweifel: Die Wirtschaft steht vor tiefgreifenden Veränderungen.

Betroffen ist auch die Chemiebranche, die nicht nur energie- und ressourcenintensiv arbeitet, sondern auch weitgehend auf Basis fossiler Rohstoffe. Erschwerend kommt hinzu, dass viele ihrer Produkte bisher nur im Einweg-Verfahren genutzt und selten wiederverwertet werden. Die Politik stellt die Weichen für eine Kreislaufwirtschaft, in der Abfall möglichst vermieden oder zumindest weitgehend recycelt wird. Zudem fordern auch Verbraucher vermehrt nachhaltige Inhaltsstoffe und Verpackungen. Solche Initiativen sollten Chemieunternehmen nicht als Bedrohung verstehen, sondern als Ansporn, am Umbau ihrer Branche mitzuwirken. Denn als Zulieferer für viele Industriezweige und Produkte, kann die Chemieindustrie bei dem Aufbau einer Kreislaufwirtschaft eine zentrale Rolle einnehmen.