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Weltchemiebericht des VCI Weltweite Chemie- und Pharmaproduktion erholt sich nur langsam vom Covid-19-Schock

| Redakteur: MA Alexander Stark

Wie der aktuelle „World Chemistry Report“ des VCI zeigt, erholt sich die Produktion in der Chemie- und Pharmaindustrie in den meisten Ländern und Regionen nur langsam. Wenngleich die Produktion in den meisten Ländern und Regionen wieder aufwärts gerichtet ist, liegt sie meistens noch deutlich unter dem Vorjahreswert.

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Die globale Chemie- und Pharmaproduktion wächst nach dem Covid-19-Schock nur langsam.
Die globale Chemie- und Pharmaproduktion wächst nach dem Covid-19-Schock nur langsam.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Frankfurt am Main – Die weltweiten Trends in der Produktion von Pharmazeutika und Chemikalien haben im September weiter angezogen, berichtet der VCI im aktuellen „World Chemistry Report“. Der Bericht zeigt die jüngste Entwicklung der chemischen und pharmazeutischen Produktion in 16 Ländern, 6 Regionen und in der Welt auf.

Demnach nahm die weltweite Produktion von Pharmazeutika im laufenden Jahr zu. Die chemische Industrie kämpft jedoch noch immer mit den Folgen des Coronavirus und hat ihr Vorjahresniveau noch längst nicht erreicht. So ging die Chemieproduktion in Westeuropa stark zurück, während die Pharmaproduktion ein dynamisches Wachstum aufwies.

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Der Frühindikator (CLI) des Berichts soll frühe Signale für Wendepunkte in Konjunkturzyklen liefern, die eine Schwankung der wirtschaftlichen Aktivität um ihr langfristiges Potenzialniveau zeigen. Für die OECD-Länder hat der Indikator nach den Tiefständen der Covid-19-Krise weiter an Stärke gewonnen. Das Tempo der Erholung hat sich jedoch verlangsamt, und bleibt damit unter dem Niveau, das vor dem ersten Ausbruch von Covid-19 verzeichnet wurde. Dieser Trend war in allen großen OECD-Volkswirtschaften zu beobachten. Gleiches gilt für die großen Schwellenländern, mit Ausnahme Chinas und Brasilien, wo sich die Indikatoren stabiler zeigten.

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