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Seniorexperten gesucht Weil Wissen nicht in Rente gehen darf

| Autor / Redakteur: Hans-Jürgen Bittermann / Hans-Jürgen Bittermann

Mitarbeiter im Ruhestand reaktivieren, um Wissen und Kompetenzen im Unternehmen zu bündeln: Das ist das Geschäftsmodell der Senior Experts mit Sitz in Essen. Seit rund zwei Jahren vermittelt diese Tochter von Thyssenkrupp pensionierte Fach- und Führungskräfte an Unternehmen im Konzern. Das machen auch andere Unternehmen so oder in ähnlicher Weise: Der demografische Wandel treibt sie ebenso an wie der Wunsch, Know-how zu erhalten bzw. weiterzuvermitteln. Moderne Werkzeuge wie Augmented oder Mixed Reality helfen dabei.

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Wissen darf nicht in Rente gehen: Mitarbeiter im Ruhestand reaktivieren, um Wissen und Kompetenzen im Unternehmen zu bündeln - das ist Ziel der Senior Experts GmbH von thyssenkrupp.
Wissen darf nicht in Rente gehen: Mitarbeiter im Ruhestand reaktivieren, um Wissen und Kompetenzen im Unternehmen zu bündeln - das ist Ziel der Senior Experts GmbH von thyssenkrupp.
(Bild: thyssenkrupp )

Derzeit beschäftigt sich eine Reihe von Konzernen mit den Vorteilen, die die Einführung einer Senior-Experten-Organisation bietet – beispielsweise bringen diese Mitarbeiter langjährige Erfahrung mit und kennen das Unternehmen. Vor allem auch: Sensibles Know-how bleibt im Haus und wird nicht via externer Berater – die von Unternehmen zu Unternehmen wechseln – an den Wettbewerb weitervermittelt.

Das war auch der Ausgangspunkt bei Thyssenkrupp: „Der Konzern verfügt über ein sehr hohes und über Jahre gewachsenes Know-how, allen voran im Bereich Engineering. Doch immer mehr erfahrene Mitarbeiter nehmen ihre speziellen Fähigkeiten mit in den Ruhestand und können nur schwer durch neue Fachkräfte ersetzt werden. Der demografische Wandel wird diese Situation in den kommenden Jahren noch verschärfen.

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