Newsticker Januar: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Stadt Kassel plant Kauf von Wintershall Dea-Gebäudekomplex

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23.01.2025

Mainz (dpa/lrs) *17:16 Uhr – Bill Gates zu Besuch bei Biontech

Microsoft-Gründer Bill Gates hat den Mainzer Impfstoffhersteller Biontech besucht. Er traf bei dem Besuch am vergangenen Montag unter anderem die beiden Mitbegründer Ugur Sahin und seine Frau Özlem Türeci. Es ging nach Angaben von Biontech um die Entwicklung von mRNA-Impfstoffkandidaten gegen Tuberkulose und HIV.

Bei der Entwicklung wird das Unternehmen seit 2019 unter anderem von der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung unterstützt. In einem Beitrag im Netzwerk LinkedIn dankte Gates Sahin und Türeci. Es sei inspirierend gewesen, mehr über die bahnbrechende Arbeit und deren lebensrettende Wirkung zu erfahren.

Landsberg (Halle) (ots) *14:18 Uhr – Bauder eröffnet neues Werk für Flüssigkunststoff in Landsberg

Ein bedeutender Meilenstein für die Paul Bauder Gesellschaft: Mit der feierlichen Einweihung seines neuen Werks in Landsberg stärke das Stuttgarter Familienunternehmen seine Produktionskapazitäten und setze zugleich ein klares Signal für Wachstum und Innovation. Rund 12,5 Millionen Euro wurden in die neue Anlage investiert, die speziell für die Herstellung des Flüssigkunststoffs Bauder-Liquitec konzipiert wurde und auch Raum für Forschungs- und Entwicklungsarbeit umfasst. Dabei wurde ein ganzheitlicher Ansatz für eine bestmögliche Ökobilanz des Produktionsprozesses verfolgt, so das Unternehmen.

Am heutigen Donnerstag, nur knapp eineinhalb Jahre nach dem Spatenstich, wurde das neue Werk in Landsberg im Saalekreis feierlich eröffnet. Neben Mark Bauder, einem der drei Bauder Geschäftsführer, nahmen auch Tobias Halfpap, Bürgermeister der Stadt Landsberg, sowie Sabine Faulstich, Dezernentin für Kreisentwicklung im Landkreis Saalekreis, an der Eröffnungszeremonie teil und durchschnitten symbolisch das Band.

Darmstadt (dpa) *14:02 Uhr – Merck gewährt zehn Extra-Tage für Pflege Angehöriger

Der Pharma- und Technologiekonzern Merck will Beschäftigte weltweit unterstützen, wenn sie sich um schwer erkrankte Familienangehörige kümmern. Mit einem neuen Programm stelle der Dax-Konzern Mitarbeiter mindestens zehn Tage finanziell abgesichert für die Pflege frei, teilte Merck in Darmstadt mit. Es werde in den kommenden zwölf Monaten schrittweise in allen Märkten eingeführt, in denen das Unternehmen tätig ist.

Das Programm richtet sich an Mitarbeiter, die sich um «direkte Familienangehörige in einem kritischen Gesundheitszustand» kümmern müssten, etwa Eltern, Kinder oder Lebenspartnerinnen und -partner, erklärte das Unternehmen, das rund 63.000 Menschen in 65 Ländern beschäftigt. Dabei gehe es nicht zwingend um vollen Lohnausgleich, sondern um eine finanzielle Absicherung, die lokal noch festgelegt werde, erläuterte eine Konzernsprecherin.

Mit der finanziellen Absicherung für pflegende Beschäftigte stehe Merck nicht alleine da, sagt Ernesto Klengel, Wissenschaftlicher Direktor am Hugo Sinzheimer Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Hans-Böckler-Stiftung. Angesichts des globalen Anspruchs sei das Programm aber fortschrittlich und bringe pflegenden Beschäftigten wichtige Sicherheit.

«Dass eine nahestehende Person außergewöhnlich pflegebedürftig wird, ist nicht immer vorhersehbar und jeder von uns kann sich unvermittelt in einer solchen Situation wiederfinden», sagte Merck-Chefin Belén Garijo. Deshalb wolle man Beschäftigten zumindest eine Sorge abnehmen, damit sie sich in solchen Zeiten auf ihre Familie konzentrieren könnten.

Für Merck-Beschäftigte in Deutschland ändere sich vorerst nichts, erläuterte die Konzernsprecherin weiter. Hierzulande gebe es schon einen gesetzlichen Anspruch mit dem Pflegezeitgesetz, das eine Freistellung von bis zu zehn Tagen ermögliche. Merck zahle die ersten beiden Tage das volle Gehalt, die Pflegekasse übernehme mit Einschränkungen die übrigen acht Tage.

Im Ausland sei das aber oft anders. Dort könnten Beschäftigte zwar der Arbeit fernbleiben, um Angehörige zu pflegen – aber teils komplett unbezahlt. «In einer alternden Gesellschaft wird das Thema immer wichtiger.»

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