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Energiewende Wasserelektrolyse: Wie ist der Stand der Dinge, wie der Ausblick?

Autor / Redakteur: Hans-Jürgen Bittermann / Wolfgang Ernhofer

Eine Schlüsselrolle bei der Integration erneuerbarer Energien könnte die Wasserelektrolyse spielen. Wie sind aktuelle Forschungsergebnisse, wie könnte die Zukunft aussehen und welche Herausforderungen gilt es zu meistern?

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Wasserstoff eignet sich ideal für das langfristige Speichern von Energie. Erneuerbare Energiequellen werden so optimal genutzt.
Wasserstoff eignet sich ideal für das langfristige Speichern von Energie. Erneuerbare Energiequellen werden so optimal genutzt.
(Bild: Thyssenkrupp)

Kurzer Blick zurück in den Chemieunterricht: Bei der Elektrolyse wird Wasser mithilfe von elektrischer Energie in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten. Blick auf Gegenwart & Zukunft: Der Wasserstoff kann als Energiequelle gespeichert und bei Bedarf wieder in Elektrizität umgewandelt werden – ein attraktiver Kreislauf. Funktioniert das auch außerhalb von Kleinserien?

In der Studie ‚Indwede – Industrialisierung der Wasserelektrolyse in Deutschland‘ (Herausgeber: Now) wird bis zum Jahr 2050 ein erheblicher Ausbau an installierter Elektrolysekapazität im zweistelligen Gigawattbereich erwartet. Jedoch werden heutige Anlagen meist unter Manufakturbedingungen und in Kleinserie hergestellt. Die zentralen Fragen lauten deshalb: Wie kann sichergestellt werden, dass die Wasserelektrolyse zukünftig als leistungsfähige Technologie verfügbar sein wird? Und: Welche Herausforderungen bestehen beim Aufbau einer Gigawatt-Elektrolyseindustrie in Deutschland?