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Expertentipp zur Betrieblichen Altersvorsorge Was bietet die Chemieindustrie in puncto betrieblicher Altersvorsorge?

| Redakteur: M.A. Manja Wühr

Schon mal über betriebliche Altersversorgung nachgedacht? Unser Experte Matthias Ruppert ist Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung der BVUK. Gruppe in Würzburg und verrät, was Arbeitnehmer wissen sollten.

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Matthias Ruppert ist langjähriger Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung der BVUK-Gruppe in Würzburg. Die BVUK-Gruppe entwickelt individuelle und unternehmensspezifische Vergütungs- und Versorgungssysteme für mittelständische und große Unternehmen. Dabei ist sie auf betriebliche Altersversorgung und Berufsunfähigkeitsabsicherung spezialisiert.
Matthias Ruppert ist langjähriger Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung der BVUK-Gruppe in Würzburg. Die BVUK-Gruppe entwickelt individuelle und unternehmensspezifische Vergütungs- und Versorgungssysteme für mittelständische und große Unternehmen. Dabei ist sie auf betriebliche Altersversorgung und Berufsunfähigkeitsabsicherung spezialisiert.
(Bild: BVUK)

Würzburg – Im Bereich der Chemie- und Pharmabranche wird die Betriebliche Altersvorsorge (bAV) durch Tarifverträge geregelt. Diese sehen vor allem in der chemischen Industrie umfangreiche Leistungen der Arbeitgeber vor, die allerdings als Entgeltumwandlungen definiert sind. Mit einer „jährlichen Einmalzahlung“ oder dem Demografiebeitrag wird die bAV stark gefördert. Soweit diese Anschubfinanzierungen genutzt sind, kann weiteres Entgelt umgewandelt werden. Per Tarifvertrag ist in Abänderung der gesetzlichen Vorgabe geregelt, dass der Umwandlungsbetrag zusätzlich mit 13 Euro pro 100 Euro bezuschusst wird.

Berufsunfähigkeit absichern

Die Entgeltumwandlung kann auch für die Absicherung des häufig unterschätzten Risikos der Berufsunfähigkeit genutzt werden. Hier eignen sich vor allem Direktversicherungen, die auf der Basis von Kollektivversicherungsverträgen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern günstige Konditionen und vereinfachte Aufnahmeverfahren bieten können. Dies ermöglicht, ganze Belegschaften ohne Differenzierung zu versorgen, was bei Einzelverträgen mit individueller Risikobewertung nicht möglich ist. Gerade in der Chemie- und Pharmabranche, mit ihren durchaus risikobehafteten Berufsbildern, eröffnet dies neue Chancen der innovativen bAV-Gestaltung, die in Zeiten des Fachkräftemangels dem Personalmarketing der Arbeitgeber gut weiterhelfen.

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