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IT-Sicherheit in der Pharmaindustrie

Was bedeutet die Kritis-Verordnung für Ihre Produktion?

| Autor: Anke Geipel-Kern

Ein Hackerangriff ist der Alptraum jeder Pharmaproduktion und nicht nur ein Imageschaden, sondern gefährdet unter Umständen die Versorgungssicherheit. Die Kritis-Verordnung nimmt deshalb Verantwortliche im regulierten Umfeld ab einer bestimmten Kapazität deutlich stärker in die Pflicht. Was bedeutet das IT-Sicherheitsgesetz wirklich für die Pharmaproduktion?

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Auch Pharmaproduktionen leiden unter Hackerangriffen.
Auch Pharmaproduktionen leiden unter Hackerangriffen.
(Bild: ©chagpg, ©peterschreiber.media - stock.adobe.com, M-Grimm)

Hackerangriffe sind Vorfälle, die Pharmaunternehmen am liebsten unter den Teppich kehren würden. Kein Wunder also, dass der amerikanische Pharmakonzern Merck ziemlich schmallippig reagierte als im Juni 2017 der Computervirus „Not Petya“ Teile der Produktion lahmlegte und der Konzern Lieferengpässe einräumen musste.

Auf 670 Millionen Dollar bezifferte das Unternehmen den durch die Ransomware ausgelösten Schaden, die schwarzen Flecken auf dem Image mal nicht mit eingerechnet. Mit dem Verlust ist der Pharmariese beileibe kein Einzelfall, denn laut einer Studie von Deloitte ist die Pharmabranche bevorzugtes Ziel von Hackern und Schadsoftware.