Schlammbehandlung Wartungsarme Rührtechnik für optimale Viskosität trotz hohem Feststoffanteil im Abwasser

Redakteur: M.A. Manja Wühr

Je besser das Material im Faulturm einer kommunalen Kläranlange oder in einer industriellen Biogasanlage vertikal durchmischt wird, desto geringer ist die Gefahr der Bildung sogenannter Schwimmschichten. Für diese Aufgabe hat Landia das Gasmix-System entwickelt.

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Da mit dem Gasmix alle gängigen Ausgangsmaterialien verarbeitet werden können und sich keine mechanischen Teile im Behälter selber befinden, ist das System prädestiniert zur Umwälzung von Substraten in Fermentern und Nachgärern.
Da mit dem Gasmix alle gängigen Ausgangsmaterialien verarbeitet werden können und sich keine mechanischen Teile im Behälter selber befinden, ist das System prädestiniert zur Umwälzung von Substraten in Fermentern und Nachgärern.
(Bild: Landia)

Das Gasmix-System von Landia hat kein Rührwerk im klassischen Sinn, sondern arbeitet mit Mischdüsen und einem Diffusor zur Gaseinperlung. Somit befinden sich keine mechanischen Teile im Behälter. Das System kann laut Hersteller alle gängigen Ausgangsmaterialien verarbeiten. Es kann in Substraten verschiedenster Zusammensetzungen zur Anwendung kommen – z.B. Schlamm aus Kläranlagen.

Läuft die Pumpe, zieht sie dicke Flüssigkeit vom Boden des Tanks in die Chopper-Pumpe ab, die im GasMix verbaut ist und einen verstopfungs- und verzopfungsfreien Betrieb gewährleistet. Die Bildung von Schwimmschichten bleibt aus – auch durch die kontinuierliche Zirkulation des Mediums. Dadurch wird auch ein verbesserter Schlammabbau möglich. Hier werden in einem ersten Schritt alle Klumpen zerkleinert. Die Pumpe transportiert das Substrat durch eine Mischdüse mit Venturikammer. In der ersten Phase des Mischungsprozesses wird die Flüssigkeit unter hohem Druck in die obere Hälfte des Tanks gepresst, während neues Biogas von der Oberseite des Tanks abgezogen und in der Venturikammer mit Schlamm vermischt wird. In der zweiten Phase des Mischungsprozesses wird die Flüssigkeit dann unter hohem Druck durch den Diffusor in die untere Hälfte des Tanks gepresst, was zu einer starken Durchmischung des Tankinhalts führt.

Wartungsseitig ist das GasMix-System so ausgelegt, dass es problemlos zugänglich ist. Das System ist ebenerdig angebracht, die Ausrüstung wird außerhalb des Fermenters oder Faulturms montiert, wodurch für die Mitarbeiter die Notwendigkeit erübrigt, in der Höhe oder in engen Räumen zu agieren. Zudem entfallen die Anschaffungskosten für Bedienstege, Plattformen oder Kransysteme, wie sie für konventionelle Systeme notwendig sind.

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