Richtige Gefahrstofflagerung Wartung sorgt für Sicherheit

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Sollen Gefahrstoffe sicher gelagert werden, so muss der Arbeitgeber neben betrieblichen Sicherheitsvorschriften auch gesetzliche Regelungen einhalten, um die einwandfreie Funktionstüchtigkeit von Sicherheitsschrank, Abzug und Co. zu gewährleisten.

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Nach jeder bestandenen Prüfung erhalten Sicherheitsschränke eine Prüfplakette als Nachweis.
Nach jeder bestandenen Prüfung erhalten Sicherheitsschränke eine Prüfplakette als Nachweis.
(Bild: Asecos)

Wartungen sind in vielen Lebensbereichen selbstverständlich. Das Auto muss regelmäßig zum TÜV, Kamine prüft der Schornsteinfeger zum Schutz von Mensch und Umwelt. Nicht nur im Alltag, sondern auch im Betrieb sind Wartungen nötig. Sicherheitstechnische Produkte wie Sicherheitsschränke, Abzüge oder Gefahrstoffarbeitsplätze, die zum Schutz vor Gefahrstoffen vorgesehen sind, müssen regelmäßig geprüft werden, so dass sie stets uneingeschränkt funktionieren. Das fordert auch der Gesetzgeber.

Wartung wird zur Pflichtaufgabe

Werden beispielsweise entzündbare Chemikalien gesetzeskonform in einem Sicherheitsschrank gelagert, schützt dieser die Mitarbeiter vor der Entstehung oder Ausbreitung von Bränden. Bei der Arbeit mit ätzenden Chemikalien schützt der Abzug vor den entstehenden gesundheitsschädlichen Dämpfen. Damit sich Arbeitgeber auf den Schutz ihrer Mitarbeiter und Anlagen verlassen können, ist die Anschaffung solcher Technik der erste Schritt.

Die Verankerung der Wartung und Sicherheitsmaximierung in den Gesetzbüchern verdeutlicht die Bedeutung der Instandhaltung. Sie wird damit für jeden Betrieb zur Pflichtaufgabe. Handeln Arbeitgeber nicht sachgemäß, droht demnach nicht nur der Verlust des Versicherungsschutzes im Schadensfall, sondern auch der Ausschluss der Unternehmer-Haftungsbegrenzung.

Wartung an externe Firmen auslagern

Die Prüfungen vornehmen dürfen nur „befähigte Personen“. Aber was genau macht eine befähigte Person aus? Laut der Technischen Regel für Betriebssicherheit TRBS 1203 ist dies eine Person, „die durch ihre Berufsausbildung, ihre Berufserfahrung und ihre zeitnahe berufliche Tätigkeit über die erforderlichen Fachkenntnisse zur Prüfung der Arbeitsmittel verfügt“.

Befähigte Personen in diesem Sinne können Betriebe zum Beispiel bei den Herstellern, wie asecos, direkt beauftragen. Der Hersteller von Sicherheitsschränken aus Gründau weiß um die Bedeutung eines langfristigen Sicherheitskonzeptes in Betrieben und beschäftigt dafür ein Serviceteam, das speziell für die Instandhaltung der selbst hergestellten Sicherheitsschränke, Gefahrstoffarbeitsplätze und Umluftfilteraufsätze ausgebildet ist. Jedes Mitglied dieses Serviceteams hat eine Ausbildung zur Elektrofachkraft absolviert, zum Gefahrstoffbeauftragten sowie die Ausbildung nach den Sicherheits-Certificat-Contraktoren (SCC).

„Regelmäßige Nachschulungen sind bei uns Pflicht. Unsere Service-Techniker kennen so jedes Detail eines Sicherheitsschranks oder Abzugs und sind immer auf dem neuesten Stand der Technik, um vor Ort beim Kunden stets die optimale Lösung parat zu haben“, berichtet Frank Schillinger, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Leiter der Service-Abteilung bei asecos.

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