Walzenkompaktierung Walzenkompaktierung – ein unterschätztes Verfahren
In der Trockengranulation gibt es zwei grundlegende Methoden um Granulate zu erhalten: das sogenannte Slugging und die Walzenkompaktierung. In den vergangenen dreissig Jahren ist das Verfahren der Walzenkompaktierung in der pharmazeutischen Industrie enorm weiterentwickelt worden. Wie das Verfahren erfolgreich eingesetzt wird, verrät Michael Hanisch vom Spezialisten Gerteis auf dem Pharmafestoff-Forum.
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m Gegenzug zur Feuchtgranulierung ist die Trockengranulierung ein kontinuierlicher Prozess. Daraus ergeben sich zahlreiche wirtschaftliche Vorteile. So sind mit der Trockengranulation heutzutage Produktionsleistungen von bis zu 400kg/h üblich. Verglichen mit anderen Granulationssystemen sind geringere Investitionen in Gebäude und Equipment notwendig. Damit ergibt sich zusammen mit den niedrigen Unterhaltskosten eine hohe Rentabilität.
In den vergangenen dreissig Jahren ist das Verfahren der Walzenkompaktierung in der pharmazeutischen Industrie enorm weiterentwickelt worden. Bei zahlreichen namhaften Pharmaherstellern ist bereits heute das Verfahren der Walzenkompaktierung die ersten Wahl. Damit das Verfahren erfolgreich eingesetzt werden kann, ist jedoch ein gutes Verständnis über die Prozesse zwingend erforderlich. Im Vortrag werden zunächst das Verfahren und die Prozessparameter beschrieben. Anschliessend werden die Vorteile der Walzenkompaktierung dargestellt sowie die aktuellen Entwicklungen aufgezeigt.
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