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Entwicklung von Werkstoffen Wacker eröffnet globales Kompetenzzentrum für wärmeleitfähige Materialien in Shanghai

| Redakteur: MA Alexander Stark

Der Münchner Chemiekonzern Wacker hat in Shanghai ein global agierendes Kompetenzzentrum für Wärmeleitmaterialien seiner Bestimmung übergeben. Das im Caohejing High-Tech Park angesiedelte Labor beschäftigt sich mit der Erforschung und Entwicklung neuer wärmeleitfähiger Silicone und siliconbasierter Lösungen für die Elektromobilität und für eine wachsende Zahl von Anwendungen in der Unterhaltungselektronik und der Telekommunikationsindustrie.

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Das neue Kompetenzzentrum von Wacker in Shanghai arbeitet künftig an der Entwicklung neuartiger siliconbasierter Wärmeleitmassen für die rasant wachsende E-Auto-, Unterhaltungs- und Telekommunikationsindustrie.
Das neue Kompetenzzentrum von Wacker in Shanghai arbeitet künftig an der Entwicklung neuartiger siliconbasierter Wärmeleitmassen für die rasant wachsende E-Auto-, Unterhaltungs- und Telekommunikationsindustrie.
(Bild: Wacker)

München; Shanghai/China – Mit einem durchschnittlichen Wachstum von jährlich über 6 % gehören Wärmeleitmaterialien seit einer Dekade zu den am schnellsten wachsenden Segmenten im Bereich der Werkstoffe. Aufgrund ihres weit verbreiteten Einsatzes in PCs, in der Unterhaltungs- und Autoelektronik sowie in der Telekommunikationsindustrie wird der Bedarf nach siliconbasierten Wärmeleitmaterialien auch in den kommenden Jahren zunehmen, zumal Energiedichten exponentiell zunehmen und das Wärmemanagement von elektronischen Komponenten immer wichtiger wird. Um die Komponenten besser zu kühlen, setzt die Industrie immer häufiger auf wärmeabführende Materialien. Der Entwicklung und Erforschung von siliconbasierten Lösungen widmet sich das neue Kompetenzzentrum für wärmeleitfähige Materialien, das Wacker nun in Shanghai in Betrieb genommen hat.

Das Kompetenzzentrum hat seinen Sitz in der China-Zentrale des Konzerns im Caohejing High-Tech Park in Shanghai, wo bereits existierende Einrichtungen wie etwa Analytik und E-Mobility-Labors genutzt werden können. Experten können hier die Grundlagen zur Lösung technischer Herausforderungen entwickeln und die Leistungsfähigkeit, Verarbeitbarkeit und Kosteneffizienz siliconbasierter Lösungen weiter verbessern. Zur Entwicklung neuer Materialien wird das Labor unternehmenseigene Technologien nutzen. Bei Produkten und Lösungen, die für den chinesischen Markt bestimmt sind, werden auch lokal verfügbare Rohmaterialien zum Einsatz kommen. Bei der Entwicklung neuer Formulierungen unterstützt das Kompetenzzentrum außerdem Labors und technische Anwendungszentren im weltweiten Firmenverbund, beispielsweise in Deutschland und Korea. Das neue Forschungs- und Entwicklungslabor soll das weltweite Technologienetzwerk und die Expertise des Konzerns nutzen, um marktgetriebene Innovationen zu entwickeln.

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