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Personalie Wachablösung im Bernburger Solvay-Werk

| Redakteur: M.A. Manja Wühr

Bernburger Werk von Solvay wird zum 1. April 2016 einen neuen Leiter bekommen: Dr. Thomas Müller geht nach 36 Jahren Dienst für Solvay in Ruhestand und macht den Platz frei für Patrick Sivry.

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Patrick Sivry (l.) löst zum 1. April 2016 Dr. Thomas Müller (r.) als Werkleiter im Bernburger Solvay-Werk ab.
Patrick Sivry (l.) löst zum 1. April 2016 Dr. Thomas Müller (r.) als Werkleiter im Bernburger Solvay-Werk ab.
(Bild: Solvay)

Bernburg – Dr. Thomas Müller ist seit mehr als acht Jahren als Bernburger Werkleiter. Zum 1. April 2016 wird er in Ruhestand gehen und die Leitung des Standorts an Patrick Sivry übergeben. Als Bernburger Werkleiter hat Dr. Müller gemeinsam mit den Beschäftigten an der wirtschaftlichen Optimierung der Soda-Produktion gearbeitet, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. „Wesentliche Punkte waren für mich die Errichtung des Ersatzbrennstoff-Heizkraftwerks der Tönsmeier-Gruppe, im letzten Jahr die Erhöhung der Flexibilität in der Energieversorgung durch die Verbindung unseres gasbetriebenen Industriekraftwerks mit dem Heizkraftwerk und die weitere Verbesserung der Arbeitssicherheit.“

Als Herausforderung für seinen Nachfolger sieht Dr. Müller: „Es müssen Wege gefunden werden, wie wir trotz immer neuer und im Wettbewerbsvergleich hoher Abgaben, wie beispielsweise der Abwasserabgabe, wettbewerbsfähig Soda herstellen können. Außerdem werden wir in den nächsten Jahren einen großen demografischen Wandel im Werk haben. Dafür benötigen wir motivierte und qualifizierte Fachkräfte. Dabei kann Patrick Sivry auf das hohe Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählen, die sich sehr mit dem Standort identifizieren.“

Fokus auf Arbeitssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit

In der zweimonatigen Einarbeitungsphase will der Diplom-Ingenieur Sivry, der zuletzt einen vergleichbaren Solvay-Standort im französischen Dombasle leitete, die Produktion, die Mitarbeiter, den Betriebsrat und wichtige externe Ansprechpartner kennenlernen.

„Meine Prioritäten sehe ich in der Fortführung der Programme zur Arbeitssicherheit – unser Ziel lautet: Null Unfälle – und dem Programm zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Schließlich produzieren wir hier in Bernburg seit mehr als 130 Jahren und ich setze alles daran, dass das so bleibt. Ich freue mich, gemeinsam mit den vielen kompetenten und sehr engagierten Mitarbeitern daran zu arbeiten, diese Ziele zu erreichen.“

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