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Strahlpumpen

Von Niederdruck- auf Mitteldruckniveau verdichtet

| Redakteur: Tobias Hüser

Die Strahlpumpen von Gea Wiegand verdichten Dampf von einem Niederdruck- auf ein Mitteldruckniveau. Sie werden mit Hochdruckdampf über Thermokompression und eine Wärmepumpe angetrieben. Im Vergleich zur Erzeugung von Mitteldruckdampf über Drosselventile kann mit Strahlpumpen bis zu 40 % Hochdruckdampf gespart werden.

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Das Bild zeigt eine aufgeschnittene regelbare Dampfstrahl-Vakuumpumpe als Anschauungsmodell auf der ACHEMA 2015.
Das Bild zeigt eine aufgeschnittene regelbare Dampfstrahl-Vakuumpumpe als Anschauungsmodell auf der ACHEMA 2015.
(Bild: Gea Wiegand )

Düsennadelgeregelte Strahlpumpen erlauben darüber hinaus einen besonders energiesparenden Betrieb im Teillastbereich. In einer Strahlpumpe tritt ein Hochdruckstrahl (Treibmedium, meistens Dampf oder Gas) durch die Treibdüse ins Gehäuseinnere. Dort vermischt er sich mit dem Saugmedium (ebenfalls meistens Dampf oder Gas) und verdichtet den Gesamtstrom schließlich auf den höheren Druck am Austritt der Strahlpumpe.

Aufgrund ihrer robusten Bauweise lassen sich die Pumpen einfach und sicher betreiben. Dampfbetriebene Strahlpumpen werden beim Eindampfen, Destillieren, Kühlen, Kristallisieren, Desodorisieren, Entgasen und beim Trocknen unter Vakuum eingesetzt. Abwärme kann in verschiedenen Anwendungen zu Prozesswärme aufgewertet und wiederverwendet werden. Mit einer Düsennadelregelung lässt sich der Treibmedienbedarf einer Dampfstrahlpumpe gut an wechselnde Betriebsbedingungen anpassen. Sie verbraucht über einen weiten Betriebsbereich weniger Antriebsenergie.

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