Auf der Interpack 2026 präsentiert Schütz seine Vision „Circular by Design": Verpackungen, die von Anfang an für maximale Lebensdauer und vollständige Wiederverwertung entwickelt werden. Das global einheitliche Qualitätssystem und die hauseigene Fertigungstiefe machen den geschlossenen Materialkreislauf zum Wettbewerbsvorteil.
Auf der Interpack 2026 präsentiert Schütz sein umfangreiches Portfolio an spezialisierten Verpackungslösungen aus den Bereichen IBC, Kunststoff- und Stahlfässer sowie Kunststoffkanister.
(Bild: Schütz)
Unter dem Motto „Circular Economy meets Technology“ setzt Schütz zur Interpack 2026 ein klares Zeichen: Technologische Leistungsfähigkeit und gelebte Kreislaufwirtschaft verschmelzen zu einem System, das auf maximale Effizienz ausgelegt ist. Das Unternehmen präsentiert Lösungen entlang des gesamten Produktlebenszyklus. Vom Design über die Fertigung bis zur Rückholung und Wiederaufbereitung von Verpackungen zeigt der Messeauftritt von Schütz, wie neue Entwicklungen und Optimierungen das Portfolio gezielt erweitern und Produkte und Prozesse noch leistungsfähiger machen.
Die Verpackungsindustrie steht vor neuen Herausforderungen. Steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit, strengere regulatorische Vorgaben und der wachsende Bedarf an global einheitlichen Qualitäts- und Sicherheitsstandards verlangen Lösungen, die technologisch ausgereift und zugleich ressourceneffizient sind. Dabei rückt die Steigerung der kundenindividuellen Anwendereffizienz immer stärker in den Mittelpunkt. So lassen sich Prozesse verschlanken und die gesamte Wertschöpfung wird leistungsfähiger.
Circular by Design: Von Anfang an auf Kreislaufwirtschaft und Effizienz ausgelegt
Unter dem Prinzip „Circular by Design“ entstehen bei Schütz Verpackungslösungen, bei denen Kreislauffähigkeit von der Entwicklung an integraler Bestandteil ist. Gefertigt werden robuste, langlebige und materialsparende Systeme, die sich sicher einsetzen, zuverlässig wiederverwenden und am Ende ihres Lebenszyklus hochwertig recyceln lassen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die stetige Optimierung aller Komponenten – vom Innenbehälter über den Gitterkäfig bis hin zu Paletten und Komponenten. Dahinter steht die klare Erkenntnis, dass Rekonditionierung und Werkstoffrecycling ohne technische Exzellenz nicht ökonomisch sind.
„Unsere Kreislaufprozesse basieren auf einem klar strukturierten System: Rückholung, Aufbereitung und hochwertiges Recycling greifen weltweit ineinander“, erklärt Veit Enders, Mitglied der Geschäftsführung der Schütz-Gruppe. „Unsere Produktionstiefe macht unsere Materialströme zudem technisch, wirtschaftlich und ökologisch besonders effizient und zuverlässig.“
Fertigungstiefe als technischer Grundpfeiler
Ausschlaggebender Faktor für das Effizienzversprechen von Schütz ist die Kombination aus Werkzeug- und Maschinenentwicklung, Extrusionsblastechnik sowie der Wiederaufbereitung gebrauchter Verpackungen im eigenen Haus. Mittels eines eigenständigen Produktionssystems, das weltweit einheitliche Standards gewährleistet, kontrolliert das Unternehmen sämtliche Schritte entlang der Prozesskette und prüft sie fortlaufend auf Optimierungspotenziale. Diese Unabhängigkeit, die bis hin zur Entwicklung und zum Bau eigener Rekonditionierungs- und Recyclinganlagen reicht, erlaubt es Schütz, Produkte nicht nur kontinuierlich weiterzuentwickeln, sondern auch Prozesse gezielt so auszurichten, dass Qualität, Sicherheit und Ressourceneinsatz perfekt aufeinander abgestimmt sind – was Reibungsverluste im operativen Betrieb minimiert.
Die Multilayer-Technologie, die Schütz seit Jahrzehnten unter stetiger Fortentwicklung einsetzt ist ein prägnantes Beispiel für diese tiefe Fertigungskompetenz. Sie ermöglicht es, funktionale Eigenschaften wie mechanische Stabilität, Permeationsbarrieren oder antistatische Anforderungen flexibel miteinander zu kombinieren, ohne Kompromisse bei Sicherheit und Wirtschaftlichkeit eingehen zu müssen. Auch für den Einsatz von Recyclingmaterial bietet die Technologie wichtige Vorteile, da definierte Materialflüsse präzise in den Schichtaufbau der Verpackungen integriert werden können.
Globales Netzwerk, ein Standard
Die weltweit einheitliche Qualität der Verpackungen ist ein strukturelles Element der Schütz-Philosophie. Mit mehr als 70 Produktions- und Servicestandorten weltweit stellt das Unternehmen sicher, dass jede Verpackung unabhängig vom Herstellungsort dieselben Leistungs- und Sicherheitsmerkmale erfüllt. Besonders bei Gefahrgutzulassungen schafft dies einen entscheidenden Vorteil: Da viele Füllgüter in Kombination mit der jeweiligen Verpackung zertifiziert werden, verschlankt ein global identisches Produkt internationales Verpackungsmanagement erheblich. Für weltweit agierende Kunden bedeutet dies mehr Flexibilität, deutlich weniger Komplexität und eine verlässliche Versorgung über alle Märkte hinweg.
Schütz baut sein globales Netzwerk kontinuierlich aus, um Verfügbarkeit und Kundennähe weiter zu stärken. Neue Standorte, zusätzliche Kapazitäten und strategische Partnerschaften erweitern die Lieferfähigkeit und sorgen für Flexibilität innerhalb der Material- und Serviceketten. Gleichzeitig ermöglicht die weltweite Präsenz, lokale Anforderungen frühzeitig zu erkennen und unmittelbar in technische Weiterentwicklungen und neue Services einfließen zu lassen.
Stand: 08.12.2025
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„Closing the loop“ als gelebte Praxis
Seit vielen Jahren treibt Schütz den geschlossenen Materialkreislauf in der Verpackungsindustrie voran. Herzstück dieses Bestrebens ist der weltweit etablierte Schütz Ticket Service, über den gebrauchte Verpackungen zurückgeführt werden. Nach der Rückholung werden diese gereinigt, rekonditioniert oder gezielt recycelt, sodass hochwertige Komponenten wie IBC-Gitterkörbe, Paletten oder Regranulat wieder in den Kreislauf gelangen. Durch diesen strukturierten Prozess entstehen stabile Materialströme, die sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Vorteile bieten und gleichzeitig die Verfügbarkeit hochwertiger Recyclingmaterialien langfristig sichern.
Schütz arbeitet kontinuierlich an optimierten Abläufen in der Rekonditionierung, modernen Prüftechnologien und der Erweiterung des globalen Netzwerks, das Rückholung, Aufbereitung und Recycling miteinander verbindet. Gleichzeitig bereitet das Unternehmen neue Serviceangebote vor, die künftig zusätzliche Flexibilität und mehr Möglichkeiten für unterschiedliche Kundengruppen bieten werden. Klar ist: Die Kombination aus technologischem Know-how und intelligent vernetzten Dienstleistungsprozessen wird in Zukunft eine noch wichtigere Rolle spielen.