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Im Nachhinein betrachtet, hat die Technologie des Näherungsschalters die ersten Gehversuche in den 60er Jahren gemacht. So nach und nach erkannte man, wofür das neue innovative Bauteil sinnvoll eingesetzt werden konnte. Der Durchbruch kam aber erst in den 70er Jahren als Automatisierung erstmals in aller Munde war. Getrieben durch das Eindringen der Japaner in klassische europäische Domänen wurde Automatisierung zur Überlebensstrategie für viele Unternehmen. Damit wuchs der Bedarf nach Näherungsschalter schnell. In dieser Zeit entstand die auch noch heute vorhandene große Dichte an Wettbewerbern für dieses Produkt in Deutschland.
Der Wandel zum Commodity – die 80er Jahre
In den 70er Jahren war die explodierende Nachfrage nach Näherungsschaltern von den Herstellern kaum zu befriedigen. Erst mit der konjunkturellen Krise am Anfang der 80er Jahre und den inzwischen deutlich erweiterten Produktionskapazitäten wandelte sich der Konkurrenzkampf zu einem Wettbewerb um die besten Innovationen rund um den Näherungsschalter. Nachfolgend sind einige Beispiele für solche Entwicklungen aufgeführt, allen gemeinsam ist jedoch, dass das Grundprinzip des Schalters von 1958 nahezu unverändert benutzt wird.
Hat man sich bislang im Wesentlichen mit den sogenannten Normschaltabständen zufriedengegeben, wird 1982 von einer Schweizer Firma ein Patent für erhöhte Schaltabstände angemeldet. Damit beginnt der nach wie vor anhaltende Wettlauf um die höchsten Schaltabstände bei möglichst kleinen Abmessungen.
Einen ganz wesentlichen Impuls für die Weiterentwicklung der Schalter gab die fortschreitende Mikroelektronik. Selbstverständlich ist es insbesondere für einen Sensor, der in der Maschine nahe am Prozess installiert ist, ungeheuer wichtig, dass das Gehäuse klein und robust ist und über einen weiten Temperaturbereich zuverlässig arbeitet. Ab ca. 1985 brachten die Dickschicht- und später die SMD-Technik hierzu erhebliche Vorteile.
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