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Kunststofftypen Ultramid- und Ultradur-Kunststofftypen für Lebensmittelkontakt

| Redakteur: Olaf Spörkel

Nach dem Inkrafttreten der GMP-Verordnung für Werkstoffe mit Lebensmittelkontakt, bietet BASF in Europa neue technische Kunststofftypen speziell für diesen Bereich an.

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Das Ausgangsmaterial für die Herstellung von Kunststoffteilen ist Kunststoffgranulat.
Das Ausgangsmaterial für die Herstellung von Kunststoffteilen ist Kunststoffgranulat.
( Foto: BASF –The Chemical Company, 2007 )

Ludwigshafen – BASF verfügt über neue Kunststofftypen für den Kontakt mit Lebensmitteln im Polyamid-6.6-Sortiment. Es handelt sich u. a. um Ultramid A3K FC, Ultramid A3EG6 FC sowie um compoundierte PBT-Marken, darunter das unverstärkte Ultradur B4520 FC und das glasfaserverstärkte Ultradur B4300 G6 FC. Dazu kommen drei Ultradur-FC-Basispolymere.

Wie in der Good Manufacturing Practice (GMP)-Verordnung für Kunststoffe mit Lebensmittelkontakt beschrieben, muss ein erweitertes Qualitätssicherungs- und Prozesskontrollsystem vorliegen. Durch die neue Regelung muss der Kunststoffhersteller spezielle Materialien auswählen, zusätzlich qualifizieren und darüber hinaus noch umfassendere Maßnahmen zur Dokumentation und Qualitätssicherung ergreifen. BASF stellt den Kunden die entsprechenden EU-konformen schriftlichen Bestätigungen aus.

EU-Regelung

Am 1. August trat in der Europäischen Union die Verordnung (EG) Nr. 2023/2006 in Kraft. Sie ist Teil der europäischen Rahmenregulierung zum Kontakt von Bedarfsgegenständen mit Lebensmitteln 1935/2004/EC. Ziel dieser verschiedenen Gesetze und Verordnungen ist es, auf allen Stufen der Lieferketten Verunreinigungen in Lebensmitteln, die den Verbraucher gefährden könnten, zu vermeiden.

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